Vom Grand-Slam-Champion zum Turnierdirektor: Jamie Murrays neuer Karriereweg

Der britische Tennisstar Jamie Murray, bekannt für seine Erfolge im Doppel, übernimmt eine neue Rolle abseits des Platzes.

by Faruk Imamovic
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Vom Grand-Slam-Champion zum Turnierdirektor: Jamie Murrays neuer Karriereweg
© Getty Images Sport/Clive Brunskill

Der britische Tennisstar Jamie Murray, bekannt für seine Erfolge im Doppel, übernimmt eine neue Rolle abseits des Platzes. Als frisch ernannter Turnierdirektor der Queen's Club Championships tritt der 37-jährige in die Fußstapfen des Brasilianers Luiz Procopio Carvalho, der diese Position seit 2021 innehatte.

Murray, der siebenmalige Grand-Slam-Doppelchampion, hat bereits ein langfristiges Interesse an einer Karriere nach dem aktiven Sport gezeigt. Murrays Leidenschaft für die Veranstaltungsorganisation zeigte sich zuvor bei der Organisation von Events wie dem Murray Trophy und dem Battle of the Brits.

In seiner neuen Rolle als Turnierdirektor will er das Turnier sowohl für die Teilnehmer als auch für die Zuschauer so angenehm wie möglich gestalten.

„Es ist eine große Ehre, diese Gelegenheit von der Lawn Tennis Association zu erhalten, um an einem so prestigeträchtigen und angesehenen Turnier mit dem Event-Team während des Jahres zu arbeiten“, sagte er.

Die Bedeutung der neuen Position für Murray und den Tennissport

Seine Ernennung folgt dem Trend, dass ehemalige britische Tennisspieler Turnierdirektorposten übernehmen, darunter auch Laura Robson. Chris Pollard, Direktor für Digital und Events bei der LTA, betonte Murrays Leidenschaft und Eignung für die Organisation von Tennisturnieren in den letzten Jahren.

„Sein Wissen aus fast zwei Jahrzehnten auf der ATP Tour auf höchstem Niveau wird dabei helfen, sicherzustellen, dass die cinch Championships eines der prestigeträchtigsten und am besten bewerteten Turniere der Welt bleibt“, erklärte Pollard.

Während Murray seine aktive Karriere noch nicht beendet hat, bietet diese neue Rolle eine aufregende Gelegenheit, seine Leidenschaft für den Tennissport in einem anderen Bereich weiterzuverfolgen. Die LTA betont die Wichtigkeit, britischen Spielern die Möglichkeit zu geben, ihre Karrieren sowohl auf als auch neben dem Platz weiterzuentwickeln. Murrays Engagement als Turnierdirektor repräsentiert einen signifikanten Schritt in dieser Richtung.

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