Ballwechsel-Dilemma: Raducanu und Swiatek fordern Änderungen

Im Tennis gibt's grad richtig Diskussionen, weil die Spieler finden, dass die Bälle überall gleich sein sollten.

by Faruk Imamovic
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Ballwechsel-Dilemma: Raducanu und Swiatek fordern Änderungen
© Getty Images/Julian Finney

Im Tennis gibt's grad richtig Diskussionen, weil die Spieler finden, dass die Bälle überall gleich sein sollten. Stars wie Iga Swiatek und Emma Raducanu machen sich Sorgen, dass das ständige Wechseln der Bälle bei verschiedenen Turnieren schlecht für die Gesundheit ist.

Warum ist jeder Ball ein neues Abenteuer?

Nachdem Emma Raducanu laut gesagt hat, dass die unterschiedlichen Bälle ein Gesundheitsrisiko sind, reden jetzt alle drüber. Vor allem die Penn-Bälle in Indian Wells kriegen ihr Fett weg, weil sie so schnell fluffig werden.

Nächste Woche bei den Miami Open gibt's dann schon wieder andere Bälle, diesmal von Dunlop. Es ist echt eine Herausforderung für die Spieler, sich immer wieder auf neue Bälle einzustellen, besonders wenn sie von einem Turnier zum nächsten jetten.

Raducanu, die letztes Jahr zwei Mal am Handgelenk operiert wurde, sagt, dass es besonders blöd ist, wenn die Bälle schwerer sind. „In Indian Wells ist es ganz anders als in Miami“, meint sie. „Da ist es feucht und die Bälle sind schwer.

Das ist echt nicht gut für unsere Handgelenke.“

Was die Profis sagen

Nicht nur Raducanu hat was dazu zu sagen, auch die Nummer 1 der Damen, Iga Swiatek, findet das ständige Umstellen auf neue Bälle mühsam.

„Am wichtigsten ist es, sich an die Bälle und den Untergrund anzupassen“, sagt sie. „Wer das schneller hinbekommt, spielt besser.“ Das Thema mit den verschiedenen Tennisbällen ist nicht neu.

Auch Novak Djokovic, die Nummer 1 bei den Herren, hat sich schon beschwert. Das Hauptproblem ist, dass die Spieler oft nicht genug Bälle zum Üben kriegen, bevor das erste Match losgeht. Swiatek meint, das müsste man ändern, weil es eigentlich ganz leicht sein sollte, genug Turnierbälle für alle bereitzustellen.

Obwohl die Meinungen auseinandergehen, ist klar, dass was passieren muss. Raducanu und Swiatek finden, es muss sich was ändern, damit es allen Spielern gesundheitlich besser geht und sie ihr Bestes geben können.

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