Nick Kyrgios explodiert: Unfairer Schiedsrichter muss gehen!

Das Estoril Open, ein prestigeträchtiges Tennisereignis, wurde kürzlich durch eine umstrittene Entscheidung eines Schiedsrichters überschattet, die weitreichende Kritik innerhalb der Tennisgemeinschaft nach sich zog

by Faruk Imamovic
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Nick Kyrgios explodiert: Unfairer Schiedsrichter muss gehen!
© Shaun Botterill

Das Estoril Open, ein prestigeträchtiges Tennisereignis, wurde kürzlich durch eine umstrittene Entscheidung eines Schiedsrichters überschattet, die weitreichende Kritik innerhalb der Tennisgemeinschaft nach sich zog.

Im Viertelfinale zwischen Cristian Garin und Nuno Borges kam es zu einem Vorfall, der den australischen Tennisstar Nick Kyrgios dazu veranlasste, öffentlich die Entlassung des betreffenden Schiedsrichters zu fordern.

Während eines entscheidenden Moments im Spiel rief ein Zuschauer, als ein Schlag von Garin scheinbar im Aus landete – ein Ruf, den der Linienrichter jedoch ignorierte. Borges spielte den Ball zurück, bevor Garin seinen Vorhandschlag ins Netz setzte.

Entgegen der Erwartungen entschied der Schiedsrichter, den Punkt Garin zuzusprechen, eine Entscheidung, die normalerweise zu Gunsten von Borges hätte fallen müssen oder zu einem Wiederholungsspiel hätte führen sollen.

Kyrgios und die Tennisgemeinschaft reagieren

Nick Kyrgios, bekannt für seine unverblümte Art, nutzte die sozialen Medien, um seine Meinung deutlich zu machen: „Dieser Schiedsrichter sollte entlassen werden und nie wieder an einem Spiel teilnehmen dürfen.

Eine Schande“, schrieb der 28-jährige Australier. Auch Cristian Garin, die Nummer 112 der Welt, geriet in die Kritik, nachdem er den Vorfall in einem Interview nach dem Spiel herunterspielte. „Er (Borges) hat den Punkt gestoppt.

Ich habe auch gestoppt. Ich weiß nicht, ob es mein Punkt ist oder ob wir ihn wiederholen sollten. Muss das später überprüfen“, sagte Garin. Kyrgios kritisierte Garins Kommentare scharf und hinterfragte, wie Garin glauben könne, den Punkt verdient zu haben.

Darüber hinaus beschrieb Kyrgios Garins Verhalten als „Betrug“. Nuno Borges äußerte sich in einer Pressekonferenz nach dem Spiel ungläubig über die Entscheidung des Schiedsrichters und deutete an, dass er nicht zufrieden mit Garins Akzeptanz des Punktes war.

Ich habe den Platz verlassen, ohne das Urteil des Schiedsrichters zu verstehen. Er weiß, dass er einen Fehler gemacht hat. Es ergab keinen Sinn. Ein Punkt sollte nicht stoppen, nur weil jemand im Publikum ruft“, erklärte Borges.

Dieser Vorfall am Estoril Open hat nicht nur für eine hitzige Debatte gesorgt, sondern auch die Aufmerksamkeit auf die Integrität und Fairness im Tennis gerichtet. Während die Diskussionen weitergehen, bleibt die Frage offen, welche Konsequenzen dieser Vorfall für die beteiligten Personen und das Regelwerk im Tennis haben wird.

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