Ex-Tennisprofi Horna nach Werbung für Wetten mit Geldstrafe belegt

Der ehemalige Tennisspieler Luis Horna, der gegenwärtig als Kapitän des peruanischen Davis-Cup-Teams fungiert, sieht sich mit einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 US-Dollar konfrontiert.

by Faruk Imamovic
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Ex-Tennisprofi Horna nach Werbung für Wetten mit Geldstrafe belegt
© Getty Images/Marcelo Hernandez

Der ehemalige Tennisspieler Luis Horna, der gegenwärtig als Kapitän des peruanischen Davis-Cup-Teams fungiert, sieht sich mit einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 US-Dollar konfrontiert. Die Strafe wurde ihm für die Förderung eines Wettanbieters auferlegt, wie die Integritätsagentur des Sports am Montag mitteilte.

Verstoß gegen die Integritätsregeln des Tennis

Horna hat die Sanktion akzeptiert, die zudem ein sechsmonatiges, auf Bewährung ausgesetztes Verbot beinhaltet, teilte die International Tennis Integrity Agency (ITIA) mit. Laut ITIA hat Hornas Vereinbarung im Jahr 2023, Werbung für Wetten im Tennis zu machen, gegen die Regeln des Sports verstoßen, die Sponsoring durch Wettanbieter untersagen.

Die ITIA erklärte weiter, Horna habe vollumfänglich mit den Ermittlungen kooperiert, Reue gezeigt und den Vertrag mit dem Wettanbieter storniert. Die Agentur nahm zur Kenntnis, dass der Verstoß unbeabsichtigt erfolgt sei.

Horna, der im Jahr 2004 mit Platz 33 seine höchste Einzelplatzierung in der Weltrangliste erreichte und 2009 als aktiver Spieler zurücktrat, hat auch als Turnierdirektor in Peru gedient. Sein Fall wirft ein Schlaglicht auf die strengen Regeln, die im professionellen Tennis hinsichtlich der Zusammenarbeit mit Wettanbietern gelten, und zeigt die Konsequenzen auf, die selbst unbeabsichtigte Verstöße nach sich ziehen können.

Das Engagement für die Integrität des Sports

Die Geldstrafe und die Bewährungsstrafe für Horna unterstreichen die Bemühungen der Tennisorganisationen, die Integrität des Sports zu wahren. Es wird deutlich, dass die ITIA entschlossen ist, gegen jegliche Formen der Beeinflussung durch Wettanbieter vorzugehen, um den fairen Wettbewerb und die Authentizität des Spiels zu schützen.

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