Emma Raducanu zieht sich aus Mixed-Doubles zurück, Murrays letztes Wimbledon-Spiel

Das Ende einer Ära: Andy Murrays Wimbledon-Karriere ist vorbei

by Faruk Imamovic
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Emma Raducanu zieht sich aus Mixed-Doubles zurück, Murrays letztes Wimbledon-Spiel
© Getty Images/Julian Finney

Andy Murray, der zweifache Wimbledon-Sieger, hat offiziell sein letztes Spiel bei dem prestigeträchtigen Turnier gespielt, nachdem seine Mixed-Doubles-Partnerin Emma Raducanu sich wegen Handgelenksschmerzen zurückzog.

Dies markiert das Ende einer bemerkenswerten Ära im britischen Tennis.

Unerwartetes Aus im Mixed-Doubles

Murray und Raducanu hatten geplant, am Samstag gegen Zhang Shuai und Marcelo Arevalo anzutreten. Doch Raducanus anhaltende Handgelenksprobleme, die bereits 2023 zu Operationen an beiden Handgelenken führten, machten einen Start unmöglich.

„Leider bin ich heute Morgen mit etwas Steifheit im rechten Handgelenk aufgewacht, daher habe ich die sehr schwere Entscheidung getroffen, mich vom Mixed-Doubles heute Abend zurückzuziehen“, erklärte Raducanu.

Sie fügte hinzu, dass es enttäuschend sei, da sie sich darauf gefreut habe, mit Andy zu spielen, aber sie müsse vorsichtig sein. Andy Murray, der die Wimbledon-Titel im Herreneinzel 2013 und 2016 gewann, wurde bereits am Donnerstag im Herrendoppel zusammen mit seinem Bruder Jamie von den Australiern Rinky Hijikata und John Peers besiegt.

Dieses Match stellte somit unerwartet das letzte Spiel seiner Grand-Slam-Karriere in West-London dar.

Murrays Vermächtnis und Zukunftspläne

Murray, der auch die US Open 2012 gewann und eine Hüft-Resurfacing-Operation im Jahr 2019 über sich ergehen ließ, hat angekündigt, dass er seine Karriere wahrscheinlich nicht über dieses Jahr hinaus fortsetzen wird.

Sein letzter großer Auftritt könnte bei den Olympischen Spielen in Paris sein. Raducanu, 21, bleibt im Einzelwettbewerb und wird am Sonntag in der Runde der letzten 16 auf Lulu Sun aus Neuseeland treffen. Ihre Fortschritte im Turnier werden besonders genau beobachtet, da sie die letzte verbliebene britische Hoffnung im Einzel ist.

Andy Murrays Abschied von Wimbledon ist nicht nur das Ende einer persönlichen Ära, sondern auch ein symbolischer Moment für den britischen Sport. Seine Erfolge auf dem heiligen Rasen von Wimbledon werden in Erinnerung bleiben als Zeiten, in denen er das Land mit Stolz erfüllte und außergewöhnliche sportliche Leistungen zeigte.

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