Daniil Medvedev schlägt neue Struktur für die Tennissaison vor

by Faruk Imamovic
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Daniil Medvedev schlägt neue Struktur für die Tennissaison vor
© DaniilMedwed/X/Fair Use

Der ehemalige Weltranglistenerste Daniil Medvedev hat einen Vorschlag zur Neugestaltung des Tenniskalenders unterbreitet. Bereits vor über einem Jahrzehnt forderte Rafael Nadal eine „Evolution“ des aktuellen Zeitplans, doch bisher blieb diese Aufforderung unbeachtet. Mit wachsender Kritik von Spielern wie Carlos Alcaraz, Alexander Zverev und Iga Świątek wird nun verstärkt nach Lösungen gesucht.

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Medvedev glaubt, eine passende Antwort auf die Überlastung des Kalenders gefunden zu haben. „Dieses Jahr habe ich nur an großen Turnieren teilgenommen“, erklärte er. „Ich denke, ich habe nur drei 500er gespielt, eine Vorbereitung auf Wimbledon, ein Turnier in Dubai nach den Australian Open und eines in Peking während der Shanghai-Reihe. Das ist ein gutes Turnier zum Spielen.“ Durch das Streichen kleinerer Turniere aus seinem eigenen Kalender setzt Medvedev ein Zeichen für eine mögliche Veränderung.

Drohender Streik und notwendige Änderungen

Medvedev warnte zudem, dass Spieler möglicherweise zu einem Streik greifen könnten, falls keine Anpassungen vorgenommen werden. „Ich schließe nichts aus. Ich würde nicht gerne bis zum Streik gehen, weil Spielen das ist, was ich gerne tue. Aber es muss etwas passieren“, sagte er. Bisher gab es weder Änderungen im Kalender noch einen Streik, doch die Forderungen nach einer Entlastung bleiben laut.

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Sein Vorschlag sieht vor, die Saison für die meisten Spieler im Oktober zu beenden. „Der Zeitplan sollte sich um die wichtigen Turniere wie die Masters 1000 drehen. Es sollten nicht direkt nach den Paris Masters noch 250er folgen, bei denen Spieler wie Casper, Andrey und Alex dann absagen müssen“, erläuterte Medvedev weiter. Er betont, dass nach dem Saisonende kleinere Turniere für diejenigen Platz finden sollten, die weiter spielen möchten. „Wenn man noch Punkte für die Australian Open oder mehr Matches braucht, dann sollte man das danach tun.“

Medvedevs Ansatz könnte zu einer ausgewogeneren Verteilung der Turniere führen und die Belastung der Spieler reduzieren. Ob seine Vorschläge auf Zustimmung stoßen und tatsächlich umgesetzt werden, bleibt abzuwarten. Die Tenniswelt beobachtet gespannt, ob eine derartige Veränderung in naher Zukunft Realität wird.

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