Dominic Thiem blickt zurück auf bittere Erfahrungen gegen Nadal

by Faruk Imamovic
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Dominic Thiem blickt zurück auf bittere Erfahrungen gegen Nadal
© usopen/X/Fair Use

Dominic Thiem hat in einem Interview offen über die schwersten Momente seiner Karriere gesprochen. Besonders seine beiden Endspiele bei den French Open gegen Rafael Nadal bezeichnete der Österreicher als prägende, aber auch schmerzhafte Erfahrungen.

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Der frühere Weltranglistendritte, der 2024 nach anhaltenden Handgelenksproblemen seine Karriere beendete, konnte in Paris nicht an seinen Erfolg bei den US Open 2020 anknüpfen. „If you are an opponent against Rafa in the French Open final, like the tournament doesn’t make it easy“, erklärte er im Gespräch mit Business with Sport. Schon die Vorstellung vor dem Match sei einschüchternd gewesen: „And then he starts to introduce Rafa. Winner of the French Open 2005, 2006, 2007, 2008… and the crowd is going crazy. Then starts 10, 11, 12, 13. And you’ve already lost the match. It’s one of the worst things I’ve ever experienced.“

Endspiele ohne echte Chance

2018 stand Thiem mit 24 Jahren erstmals im Finale von Roland Garros, nachdem er nur drei Sätze im gesamten Turnier abgegeben hatte. Kurz zuvor hatte er Nadal in Madrid klar besiegt. Dennoch war der Spanier auf Sand in Paris unantastbar. „I was physically not 100% anymore. And then Rafa was standing next to me with his huge aura, with already 10 French Open titles. I knew somehow, yeah, today is not the day.“ Das Endspiel verlor er in drei Sätzen mit 6:4, 6:3, 6:2.

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Ein Jahr später sah es für Thiem deutlich besser aus. Er hatte im Halbfinale Novak Djokovic in fünf Sätzen besiegt und fühlte sich bereit für den großen Coup. „I really was convinced that I was able to win the finals, to win the French Open. I didn’t see myself as an underdog, I saw it as a 50-50 match“, sagte er. Nadal aber steigerte sein Niveau erneut und gewann nach vier Sätzen souverän mit 6:3, 5:7, 6:1, 6:1.

Frühe Eindrücke von Alcaraz

Neben den Erinnerungen an Nadal sprach Thiem auch über seine ersten Eindrücke von Carlos Alcaraz. Bereits mit 15 Jahren habe der heutige Weltranglistenzweite außergewöhnliches Talent gezeigt. „I was practising with Carlos when he was 15 or 16 in Rio De Janeiro, and he was very skinny back then, but the practice was so intense“, erinnerte sich Thiem. Schon damals sei ihm klar gewesen, dass dieser Spieler etwas Besonderes sei: „Sometimes you can see it and it’s so obvious, like I think with Rafa and with Carlos.“

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Auch wenn Thiem selbst nur einen Grand-Slam-Titel feiern konnte, blickt er heute mit Respekt auf seine größten Rivalen. Für ihn bleibt Nadal der überragende Spieler auf Sand, während er Alcaraz früh als künftigen Star erkannt hat.

Dominic Thiem
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