Emma Raducanu gewinnt neue Sponsoren trotz Vertragsverlusten

by Faruk Imamovic
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Emma Raducanu gewinnt neue Sponsoren trotz Vertragsverlusten
© Mistermisterw88/X/Fair Use

Seit ihrem sensationellen Triumph bei den US Open 2021 hat Emma Raducanu nicht nur sportlich, sondern auch geschäftlich Aufmerksamkeit erregt. Innerhalb weniger Monate schloss die damals 18-Jährige hochdotierte Verträge mit Marken wie British Airways, Tiffany & Co., Dior, Evian, Wilson, Nike und HSBC ab. Ihr kometenhafter Aufstieg brachte ihr weltweiten Ruhm – und den Druck, diesen auch sportlich zu rechtfertigen.

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Verletzungen und fehlende Erfahrung auf höchstem Niveau ließen ihren Erfolg zunächst ins Stocken geraten. Doch 2025 zeigt Raducanu wieder Fortschritte: Siege bei allen vier Grand Slams, ein Viertelfinale bei großen WTA-Turnieren und enge Matches gegen die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka in Wimbledon und Cincinnati belegen ihre Rückkehr auf die große Bühne.

Wandel in der Sponsorenlandschaft

Nicht alle Verträge blieben bestehen. Ihr Deal mit Vodafone, angeblich im Wert von drei Millionen Pfund jährlich, wurde dieses Jahr nicht verlängert. Dennoch gilt Raducanu weiterhin als attraktive Werbepartnerin. Mit knapp drei Millionen Instagram-Followern erreicht sie eine globale Zielgruppe, was für Marken ein entscheidender Faktor ist.

Aktiv sind aktuell Partnerschaften mit Evian, Nike, Wilson und Tiffany & Co. Unklar ist, ob die Zusammenarbeit mit Dior fortgeführt wird, nachdem inzwischen Zheng Qinwen das Gesicht der Marke ist. Auch ein Engagement mit Porsche soll beendet sein. Neu hinzugekommen ist die nachhaltige Kosmetikmarke Wild, für die Raducanu kürzlich in New York einen Werbespot drehte.

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Sportlicher Fokus zurück im Vordergrund

Finanziell steht die Britin hervorragend da: Ihr Unternehmen Harbour 6 Ltd weist über sechs Millionen Pfund an liquiden Mitteln auf, das Gesamtvermögen liegt laut Company Check bei mehr als acht Millionen Pfund. Zum Vergleich: Vor ihrem US-Open-Sieg 2021 lag der Wert des Unternehmens bei nur 54 Pfund.

Raducanu räumt ein, dass sie anfangs Schwierigkeiten hatte, die Balance zwischen Sport und geschäftlichen Verpflichtungen zu finden: „Ich bin natürlich sehr dankbar für die Möglichkeiten, aber ich war nicht darauf vorbereitet, wie viel Energie die Dinge abseits des Platzes kosten“, erklärte sie. Heute sei sie besser organisiert: „Jetzt plane ich feste Zeiten für Geschäftliches und danach konzentriere ich mich auf mein Training. Außerdem habe ich gelernt, öfter Nein zu sagen.“

Emma Raducanu
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