Die Tennissaison 2025 wurde von Carlos Alcaraz und Jannik Sinner geprägt, doch auch andere Spieler sorgten für Aufsehen. Alexander Bublik beendete das Jahr auf Platz 11 der Weltrangliste, nur 120 Punkte hinter Jack Draper. Nach einem schwachen Saisonstart erreichte der Kasache das Viertelfinale bei den French Open, gewann vier Titel und zog in die vierte Runde der US Open ein. „Das beste Tennis seiner Karriere“ brachte ihn von außerhalb der Top 80 zu einem neuen Karrierehoch.
Lehecka, Mensik und Cobolli mit starken Ansätzen
Jiri Lehecka (Platz 17) bewies mit seinem Sieg in Brisbane, Finalteilnahmen in Queen’s und Brüssel sowie dem Viertelfinale der US Open Konstanz. Trotz früherer Verletzungen scheint der 24-Jährige fit in das neue Jahr zu starten.
Jakub Mensik (Platz 19) erlebte 2025 seinen Durchbruch. Der 20-Jährige schlug Novak Djokovic auf dem Weg zum Titel in Miami, einem Masters-1000-Turnier. Zwar ließ sein Schwung im zweiten Halbjahr nach, doch sein kraftvolles Spiel verspricht weitere Erfolge.
Flavio Cobolli (Platz 22) verlor zu Jahresbeginn acht Matches in Folge, bevor er 2025 mit zwei Titeln (Bukarest, Hamburg) und dem Wimbledon-Viertelfinale glänzte. In der Davis-Cup-Mannschaft war er ebenfalls ein Schlüsselspieler. Er beendete das Jahr nur knapp außerhalb der Top 20.
Fonseca beeindruckt mit rasantem Aufstieg
Joao Fonseca, mit 19 Jahren der Jüngste in dieser Liste, stieg von außerhalb der Top 140 auf Rang 24. Titelgewinne in Buenos Aires und Basel sowie solide Grand-Slam-Auftritte unterstreichen sein Potenzial. Zwar könnte ein Top-10-Einzug noch verfrüht sein, doch der Brasilianer zeigt jetzt schon bemerkenswerte Reife.
Diese fünf Namen sollte man 2026 genau im Blick behalten – der Kampf um die Top 10 könnte spannender kaum sein.
