Amanda Anisimova gibt zu, dass sie noch immer von den Erinnerungen an das US-Open-Finale 2025 und die verpasste Chance auf ihren ersten Grand-Slam-Titel überwältigt wird. Gleichzeitig betont die US-Amerikanerin, dass ihr Fokus nun auf der Gegenwart liegen müsse und sie die Ereignisse des vergangenen Jahres hinter sich lassen wolle.
Zur Erinnerung: Im Sommer 2025 hatte der US-Tennisstar in Wimbledon erstmals ein Grand-Slam-Finale erreicht, dort jedoch gegen Iga Swiatek verloren.
Nur zwei Monate nach der bitteren 0:6, 0:6-Niederlage im Wimbledon-Finale meldete sich Anisimova eindrucksvoll zurück und zog bei den US Open erneut in ein Grand-Slam-Endspiel ein. Diesmal stand ihr auf dem Weg zum ersten Major-Titel die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka gegenüber.
Anisimova lag früh mit einem Break in Führung und kämpfte über die gesamte Partie, doch Sabalenka zeigte ihr bestes Tennis und setzte sich letztlich mit 6:3, 7:6 (3) durch. Wenige Augenblicke nach der Niederlage brach der US-Star in Tränen aus.
Hate to see Amanda Anisimova looking so heartbroken after her loss at US Open
Very sweet of Stacey Allaster to comfort her
Reaching back to back Grand Slam finals after everything she’s overcome is just incredible
There’s so much to be proud of ❤️
pic.twitter.com/xSWlP9V6nlADVERTISEMENT— The Tennis Letter (@TheTennisLetter) September 6, 2025
Anisimova: I do get flooded with the memories of last year's US Open final
Zwölf Monate nach ihrem zweiten Platz in Flushing Meadows gibt die 24-Jährige zu, noch immer an ihren Lauf im vergangenen Jahr und daran zu denken, wie nah sie ihrem großen Tennistraum gekommen war.
“I do get flooded with the memories of the final last year and how close I was to achieving my dream. But I'm really trying to reset and come back to the little things that I need to do day in and day out and those are the things that I feel like helped me get to the final. So yeah, doing my best to stay present and mindful," erklärte Anisimova in der Sendung TODAY.
Anisimova geht unter anderen Vorzeichen in die diesjährigen US Open
Um diese Zeit im vergangenen Jahr spielte Anisimova das Tennis ihres Lebens und kam gerade von ihrem Finaleinzug in Wimbledon.
Diesmal ist die Ausgangslage für die US-Amerikanerin eine andere. Anisimova hatte 2026 mit ihrer Konstanz zu kämpfen und ist in der Weltrangliste auf Platz zehn zurückgefallen.
Die an Position zehn gesetzte Anisimova trifft in der ersten Runde der US Open auf ihre Landsfrau Ashlyn Krueger.
