Amanda Anisimova interessiert sich nach eigenen Angaben sehr für Psychologie. Zugleich verriet die US-Amerikanerin, dass sie aufgehört habe, sich übermäßig auf Ziele zu fokussieren, weil das für sie „nie funktioniert“ habe.
Das vergangene Jahr hielt für die 24-Jährige mehrere wichtige Meilensteine ihrer Karriere bereit.
Im Februar 2025 gewann Anisimova in Doha erstmals ein WTA-1000-Turnier. Wenige Monate später erreichte die US-Amerikanerin in Wimbledon ihr erstes Grand-Slam-Finale, musste sich dort jedoch Iga Swiatek geschlagen geben. Als Belohnung für ihren starken Auftritt beim Rasenklassiker schaffte sie zudem erstmals den Sprung in die Top 10.
Bei den US Open folgte anschließend das zweite Grand-Slam-Finale in Serie. Anisimova bezwang im Viertelfinale Swiatek und setzte sich im Halbfinale gegen Naomi Osaka durch. Für die Lokalmatadorin endete das Turnier jedoch erneut mit einer Enttäuschung: Gegen die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka verlor sie das Endspiel in zwei Sätzen und verpasste damit abermals den ersten Grand-Slam-Titel ihrer Karriere.
Anisimova: Every time I was hyperfocused on a goal or achievement, it never worked
Die 24-Jährige macht keinen Hehl daraus, dass sie vom Gewinn eines Grand-Slam-Turniers träumt. Besessen davon sein möchte sie allerdings nicht.
“Oh my gosh, no. I mean, every time I've tried to set goals for myself or I'm hyperfocusing on a goal or achievement, it never works for me and I'm really big into psychology and reading about certain things that help and a lot of psychologists have actually debunked that idea of kind of visualizing winning and how that actually doesn't serve you," erklärte Anisimova in der Sendung „TODAY“.
Anisimova: My dreams would be mostly accomplished by winning a Grand Slam
Im weiteren Gespräch betonte Anisimova, dass sich ein Großteil ihrer Träume mit dem Gewinn eines Grand-Slam-Titels erfüllen würde. Gleichzeitig stellte sie klar, dass sie im Tennis noch weitere Ziele verfolgt.
“Yeah, I mean, it would mean the world to me. My dreams would mostly be accomplished because that's a big goal of mine. Not the only goal I have in tennis. But that's kind of like the first step of one of the biggest goals," ergänzte die Weltranglistenzehnte.
In der ersten Runde der US Open trifft Anisimova auf Ashlyn Krueger.
