Iga Swiatek räumt ein, dass es in New York wohl nicht ganz einfach ist, sich voll und ganz auf Tennis zu konzentrieren. Gleichzeitig betont die Polin, sie habe sich ihre „eigene Blase“ geschaffen, die ihr dabei helfe, den Fokus zu bewahren.
Es ist kein Geheimnis, dass die US Open als der elektrisierendste Grand-Slam-Turnier gelten. Da New York für seine ganz besondere Dynamik und die laute Atmosphäre bekannt ist, kommt das allerdings nicht überraschend.
Für Swiatek, die im Laufe der Jahre mehrfach über ihre introvertierte Persönlichkeit gesprochen hat, kann es in einem solchen Umfeld eine Herausforderung sein, konzentriert zu bleiben. Die polnische Tennisstarin scheint jedoch die perfekte Lösung gefunden zu haben: Sie besucht Restaurants und andere Orte in New York, verliert dabei aber ihre sportliche Hauptaufgabe nicht aus den Augen.
Swiatek: Surely this city can be a lot... But I'm trying to keep my focus and be in my own bubble
Swiatek, die beim diesjährigen Turnier an Position acht gesetzt ist, startete mit einem souveränen 6:2, 6:3-Erfolg gegen Wang Xiyu in den Wettbewerb.
An impressive start for Iga in Round 1! pic.twitter.com/SvmdcwESrA
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Anschließend sprach die US-Open-Siegerin von 2022 darüber, wie sie in New York ihren Alltag gestaltet.
“There’s good food, different atmosphere, so I’m trying to find positives out of it, but for sure this city can be a lot, so I’m trying to keep my focus and be in my own bubble," erklärte die 25-jährige Swiatek.
Swiatek spürt, dass die Zusammenarbeit mit Trainer Francisco Roig „geklickt“ hat
Swiatek, die Roig im April verpflichtet hatte, tat sich während der Sandplatz- und Rasensaison schwer. Während der nordamerikanischen Hartplatzserie gelang ihr jedoch die komplette Wende: Nach ihrem Titelgewinn in Toronto und dem Einzug ins Halbfinale von Cincinnati steht sie nun bei 11:1 Siegen und feierte auch in der ersten Runde der US Open einen Erfolg.
“I just feel like my work clicked, and all these things that I needed to do with Francis, we were doing it from the beginning, but I feel like it’s more natural now. I don’t need to think about it. It became more automatic, so my game is a bit more calm," erklärte die sechsmalige Grand-Slam-Siegerin.
Swiatek peilt im Sommer ihren zwölften Hartplatzsieg an, wenn sie in der zweiten Runde der US Open auf Nadia Podoroska trifft.
