Jessica Pegula räumte ein, dass ihre Beinarbeit zu Beginn ihres Drittrundenmatches bei den US Open gegen Leylah Fernandez nicht gut gewesen sei und sie etwas nachlässig agiert habe. Gleichzeitig habe sie gewusst, dass sich die Partie drehen könnte, wenn sie noch mehr investieren würde.
Nach einem schleppenden Start fand die an Nummer drei gesetzte US-Amerikanerin zurück ins Match und setzte sich nach Satzrückstand gegen Fernandez mit 1:6, 6:4, 6:3 durch.
Pegula hatte im ersten Satz große Probleme und verbuchte lediglich drei Winner bei elf unerzwungenen Fehlern. Fernandez sicherte sich den Durchgang entsprechend souverän.
Im zweiten Satz wehrte die Amerikanerin im fünften Spiel einen Breakball ab und fand anschließend endlich ein Mittel gegen ihre Gegnerin. Sie nahm der an Nummer 31 gesetzten Kanadierin zweimal den Aufschlag ab und erzwang damit den Entscheidungssatz.
Dort musste Pegula früh zwei Breakbälle abwehren, ehe ihr im vierten Spiel das entscheidende Break gelang. Diesen Vorsprung brachte sie anschließend über die Ziellinie.
Jessica Pegula keeps her US Open dream alive 🗽
The No.3 seed survives Fernandez 1-6, 6-4, 6-3! pic.twitter.com/qEezxKYBVJADVERTISEMENT— US Open Tennis (@usopen) September 4, 2026
Pegula: I just wasn't quite moving my feet up to the ball... I was just a little lazy to start off
Nach ihrem Comeback gab Pegula zu, dass sie sich gegen Fernandez nie vollends wohlfühle. Deshalb sei ihr klar gewesen, dass sie zusätzliche Kräfte würde mobilisieren müssen.
"I always feel like it's really tough to play her. I never feel comfortable when I'm playing her, even when I've won, so I knew that today, especially with the way I started, I was going to have to dig deep. Really glad I was able to find something there, especially in the second set, to turn it around," sagte Pegula im Interview auf dem Platz.
"I don't really feel like I was in the first set, figuring out where I was going to serve and where I was going to hit the first ball. I do think she played a little bit different today than when I've played her in the past. I just wasn't quite moving my feet up to the ball; I was just a little lazy to start off."
Pegula hatte gegen Fernandez keine leichte Aufgabe erwartet
Pegula hatte sich ohnehin auf eine schwierige Prüfung eingestellt. Vor dem Match hatte sie die Kanadierin als "unorthodox" und äußerst unangenehme Gegnerin beschrieben.
Mit dem erneuten Sieg gegen Fernandez baute die Amerikanerin ihre Bilanz im direkten Vergleich auf 4:1 aus.
Als Nächstes trifft Pegula auf die Weltranglisten-17. Sorana Cirstea. Gegen die Rumänin hatte sie sich im vergangenen Monat in Cincinnati durchgesetzt und weist im direkten Duell eine 3:1-Bilanz auf.
