Jim Courier reagiert auf das Verhalten der Alex-Eala-Anhänger bei den US Open

by Sead Dedovic
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Jim Courier reagiert auf das Verhalten der Alex-Eala-Anhänger bei den US Open
© TheTennisLetter / X / Fair Use

Das Damentennis hat in den vergangenen Jahren ein rasantes Wachstum verzeichnet. Viele erwarten, dass dieser Trend in den kommenden Jahren anhält oder sich sogar noch verstärkt.

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Es gibt zahlreiche Spielerinnen, die nicht nur mit ihren Leistungen für Aufmerksamkeit sorgen, sondern auch durch die regelmäßige Unterstützung ihrer Fans, ihren Kampfgeist und andere wichtige Eigenschaften.

Eine der prägenden Figuren auf der WTA-Tour ist Alex Eala, die nach Ansicht vieler Experten im vergangenen Jahr einen der größten Popularitätsschübe erlebt hat.

Jim Courier hält die wachsende Unterstützung für Alexandra Eala für eine sehr positive Entwicklung im Tennis – auch wenn die philippinischen Fans gelegentlich eine andere Atmosphäre als das traditionelle Tennis-Publikum schaffen.

Die 21-Jährige gehörte bei den US Open erneut zu den am meisten beachteten Spielerinnen. In New York erreichte Eala die dritte Runde: Zunächst besiegte sie Mary Stoiana mit 6:1, 6:2, anschließend setzte sie sich gegen Oleksandra Oliynykova mit 6:1, 6:4 durch.

Die Nummer 18 der Welt wurde im Louis Armstrong Stadium von zahlreichen philippinischen Fans unterstützt. Auch rund um die Trainingsplätze waren Flaggen, Plakate und lautstarke Gesänge zu sehen und zu hören. Die Aufmerksamkeit um Eala hat in einer Saison weiter zugenommen, in der sie in Wimbledon das Achtelfinale erreichte und in Washington ihren ersten Einzel-Titel auf der WTA-Tour gewann.

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Lindsay Davenport sprach im Tennis Channel über Eala und betonte, dass die Philippinerin bereits sehr sicher darin sei, den Ball früh zu nehmen und nahe an der Grundlinie zu spielen.

“Well, she’s energetic, and she brings that same kind of kindness that we just saw in the press conference on the court, but she competes so well, and she enjoys it.

Her ball striking and her ability to take shots early is really what sets her apart. She’s so comfortable right up on that baseline. The little steps; she moves at an angle to try and take balls as early as possible.”

Davenport wies zudem darauf hin, dass die Linkshänderin ihren Aufschlag noch verbessern und ihre Vorteile als Linkshänderin stärker nutzen könne.

“Uses her leftyness, and that’s another area where she can probably get even better, is the leftyness, especially on that serve, if she got a little more pace and started to carve it just a little bit more. She’s gonna get more free points.

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Not easy to be able to handle everything that’s been thrown at her. She’s so popular. Oh, my goodness. I just love the way she competes and fights.”

Courier begeistert die Atmosphäre rund um Eala

Courier verglich die Unterstützung für Eala anschließend mit der nationalen Begeisterung, die Gustavo Kuerten während seiner Karriere von den brasilianischen Fans erhielt.

“Probably not since Gustavo Kuerten. At least that’s what pops into mind. Kuerten, when he came on the scene, the Brazilians, the amount of yellow and green that would appear in the stands, we’ve seen that now, also, with Fonseca, too.

So it’s certain pockets of the audience really get into it. There used to be the Swedes back in the day in Australia that would show up and support Wilander and Edberg and all those players.”

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Die frühere Nummer eins der Welt sprach anschließend direkt über das Verhalten von Ealas Anhängern. Courier erklärte, dass sich einige von ihnen möglicherweise nicht immer an die üblichen Gepflogenheiten eines Tennis-Publikums hielten. Negativ sehe er das jedoch nicht.

“So it’s awesome when we get that national flavour, and especially when it’s a country like the Philippines, that doesn’t have a history in tennis, they come in, they’re excited. They don’t know what’s going on. They might be somewhat inappropriate for the normal tennis crowd. might make too much noise at the wrong time. Bring it on. I love it. Bring it under the tent, and they’ll make themselves comfortable. We’ll get comfortable with them.”

Die Unterstützung war bereits zu spüren, bevor Eala das Stadion überhaupt betrat. Wie die Associated Press berichtete, war jeder Sitzplatz rund um einen ihrer Trainingsplätze mehrere Stunden vor ihrem Auftaktmatch besetzt. Einige Fans waren ausschließlich gekommen, um die Philippinerin beim Training zu beobachten.

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Nach ihrem Sieg gegen Stoiana bedankte sich Eala zudem beim Publikum in New York. Die Fans hätten ihr das Gefühl gegeben, geliebt zu werden, und zugleich zum Wachstum des Damentennis beigetragen.

Eala wartet in New York die nächste große Herausforderung

Ihr Popularitätsschub steht in engem Zusammenhang mit ihren Ergebnissen. Eala war die erste Philippinerin, die bei einem Grand-Slam-Turnier die zweite Woche erreichte. In Wimbledon zog sie ins Achtelfinale ein und besiegte dabei Titelverteidigerin Iga Swiatek in zwei Sätzen.

Wenige Wochen später gewann sie das Turnier in Washington. Auf dem Weg zum Titel bezwang sie Zheng Qinwen, Leylah Fernandez, Elina Svitolina, Naomi Osaka und Jessica Pegula. Dadurch schaffte sie erstmals den Sprung in die Top 20.

Auch bei den US Open setzt Eala diese Entwicklung fort. Nach ihrem Erfolg in der zweiten Runde erklärte sie, dass Geduld und eine konstante Konzentration gegen Oliynykova entscheidend gewesen seien. Die Ukrainerin hatte Eala zuvor in Straßburg besiegt.

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Die junge Spielerin verfügt zudem über ein hochkarätiges Team, das sie anleitet und begleitet. Gleichzeitig ist ihr enormer Erfolgswille deutlich spürbar. Wenn all diese Faktoren zusammenkommen, sind ihre aktuellen Ergebnisse keine Überraschung.

Die nächste Aufgabe ist allerdings eine ganz andere. In der dritten Runde trifft Eala im Arthur Ashe Stadium auf ihre gute Freundin Iva Jovic. Die Amerikanerin hat Eala in dieser Saison bereits zweimal besiegt – zunächst bei den French Open in Roland Garros und anschließend im Queen’s Club, beide Male in zwei Sätzen.

Es wird ihr erstes offizielles Duell auf Hartplatz sein. Jovic steht derzeit auf Platz 14 der Weltrangliste, Eala auf Rang 18.

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