Miedler, Erler und Oberleitner feiern Auftaktsiege in New York

by Faruk Imamovic
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Miedler, Erler und Oberleitner feiern Auftaktsiege in New York
© WSOpen/X/Fair Use

Lucas Miedler, Alexander Erler und Neil Oberleitner haben jeweils mit unterschiedlichen Partnern die zweite Doppelrunde der US Open erreicht. Die drei österreichischen Erfolge zeigen eine bemerkenswerte Breite: Zwei Teams gewannen ohne Satzverlust, während Oberleitner und Petr Nouza über drei Durchgänge gehen mussten. Damit bleiben mehrere rot-weiß-rote Chancen im New Yorker Doppelbewerb bestehen.

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Miedler setzt sich gegen die Nakashimas durch

Miedler trat mit dem Australier Marc Polmans gegen Brandon und Bryce Nakashima an. Das österreichisch-australische Team gewann 7:5, 6:4 und hielt beide Sätze nach engen Anfangsphasen unter Kontrolle. Besonders wertvoll war, dass Miedler und Polmans keine Entscheidung im Tiebreak benötigten und den Druck jeweils vor dem Satzende erhöhten.

Der Erfolg spart Energie und vermittelt Sicherheit in den wiederkehrenden Mustern eines Doppels. Wenn ein Team in beiden Sätzen die entscheidende Breakchance nutzt, spricht das für klare Absprachen bei Returnpositionen und Netzbewegungen. Die nächste Runde wird zeigen, ob diese Stabilität auch gegen stärkere gegnerische Aufschlagspiele trägt.

Erler feiert gelungenes Grand-Slam-Comeback

Alexander Erler spielte an der Seite von Robert Cash und besiegte Nuno Borges sowie Rinky Hijikata mit 7:6 (4), 6:4. Für Erler war es die Rückkehr auf die Grand-Slam-Bühne. Der gewonnene Tiebreak im ersten Satz nahm dem Comeback früh einen Teil des Drucks, anschließend reichte ein kontrollierter zweiter Durchgang zum Weiterkommen.

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Cash und Erler mussten gegen zwei Spieler bestehen, die auch aus dem Einzel hohes Grundtempo gewohnt sind. Ihr Erfolg zeigt, dass sie die Partie in typische Doppelsituationen lenken konnten, in denen Positionierung und schnelle Reaktionen am Netz größeren Wert besitzen als lange Grundlinienduelle.

Oberleitner und Nouza bestehen den längsten Test

Neil Oberleitner und Petr Nouza bezwangen Gonzalo Escobar und N. Kaliyanda Poonacha mit 7:6 (3), 6:7 (4), 6:2. Nach zwei geteilten Tiebreaks setzte sich das Duo im dritten Satz deutlich ab. Nouza war mit besonderem Selbstvertrauen angereist, nachdem er in der Vorwoche in Winston-Salem seinen ersten ATP-Titel gewonnen hatte.

Der Dreisatzsieg ergänzt die beiden glatteren Erfolge um einen Belastungsbeweis. Oberleitner und Nouza reagierten auf den verlorenen zweiten Tiebreak, statt die Partie kippen zu lassen. Für das österreichische Doppelaufgebot ergibt sich damit ein starker Zwischenstand: drei Spieler, drei verschiedene Partnerschaften und drei Wege in Runde zwei. Die nächsten Gegner werden den Schwierigkeitsgrad erhöhen, doch der Auftakt hat bereits Substanz. Das macht Mut.

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