Madison Keys spricht über innere Kämpfe und Ängste nach ihrem schockierenden Einbruch bei den US Open

by Dzevad Mesic
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Madison Keys spricht über innere Kämpfe und Ängste nach ihrem schockierenden Einbruch bei den US Open
© FlashTennis/X - Fair Use

Madison Keys hat sich nach ihrer schockierenden Niederlage in der dritten Runde der US Open emotional geäußert. Die US-Amerikanerin offenbarte, dass sie innerlich mit Problemen zu kämpfen habe, und gab zu, dass sie gegen Zheng Qinwen gegen Ende der Partie „wirklich Angst bekommen“ habe.

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Gegen Zheng erwischte die an Nummer 22 gesetzte US-Amerikanerin einen furiosen Start. Keys dominierte die Chinesin in der Anfangsphase und entschied den ersten Satz mit 6:1 für sich.

Nach dem überlegenen Auftakt lag Keys im zweiten Satz mit 3:5 zurück, kämpfte sich jedoch zurück und erzwang den Tiebreak. Dort führte sie nach den ersten drei Punkten mit 2:1. Anschließend riss bei der Australian-Open-Siegerin von 2025 jedoch der Faden. Zheng gewann sechs der folgenden sieben Punkte und holte sich den Satz mit 7:6 (3).

Zu Beginn des dritten Durchgangs fand Keys eindrucksvoll zurück in die Partie. Sie ging mit 5:0 in Führung und hatte im siebten Spiel bei eigenem Aufschlag sogar einen Matchball. Nachdem sie diesen nicht nutzen konnte, brach das Spiel der 31-Jährigen jedoch komplett zusammen. Zheng gewann sieben Spiele in Folge, drehte den 0:5-Rückstand und machte mit 1:6, 7:6 (3), 7:5 den Einzug in die nächste Runde perfekt.

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Keys: „I just got really scared... I felt like I couldn't swing“

Auf ihren Einbruch im dritten Satz angesprochen, fand die ehemalige Grand-Slam-Siegerin schonungslos offene Worte. Sie gab zu, Angst bekommen zu haben und in den letzten sieben Spielen des Durchgangs praktisch erstarrt zu sein.

“I feel like I got off to a really good lead and then I just got really scared. I felt like I couldn’t swing. Tennis just feels really hard right now. I feel like that kind of took over," erklärte Keys nach ihrer Niederlage gegen Zheng.

Keys: „I've been struggling for a while now... It has reached the point where I actually need to do something about it“

Anschließend berichtete Keys, dass sie sich bereits seit längerer Zeit in einer schwierigen Phase befinde, ihre Probleme jedoch immer wieder „aufgeschoben“ habe. Nach dem Erlebten bei den US Open will die US-Amerikanerin nun konkrete Veränderungen in Angriff nehmen.

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“I just feel like I’ve kind of been struggling for a while now and I feel like I was able to play through it for a bit. I’m sure everyone could kind of see that I was struggling a bit. Inside it’s felt probably even bigger than that. Some weeks are easier than others. This week is obviously one of the harder ones just because you care so much. I’m going have to make some sort of changes," ergänzte die 31-Jährige.

“I think it’s been something that’s been building for a while. I just kind of keep pushing it off and pushing it off because that’s how the tennis world works. It’s just to the point where I actually need to do something about it.”

Keys weist im Jahr 2026 eine Bilanz von 35:15 Siegen auf. Zudem gewann sie während der Rasensaison in Eastbourne einen Titel.

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