Zheng Qinwen: Der Absturz in der Weltrangliste und der Gang durch die Qualifikation waren psychisch schwer zu verkraften

by Dzevad Mesic
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Zheng Qinwen: Der Absturz in der Weltrangliste und der Gang durch die Qualifikation waren psychisch schwer zu verkraften
© ESPN Tenis/X - Fair Use

Zheng Qinwen hat eingeräumt, dass es psychologisch nur schwer zu verkraften war, nach den großen Erfolgen der vergangenen Jahre in der Qualifikation für die US Open antreten zu müssen. Zudem offenbarte die Chinesin, wie sehr sie jede Niederlage nach ihrer Ellbogenoperation belastet hatte.

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2024 war die chinesische Tennisspielerin Olympiasiegerin in Paris geworden. Im selben Jahr erreichte sie außerdem das Finale der Australian Open und der WTA Finals.

Im Juni 2025 kletterte Zheng auf Platz vier der Weltrangliste – ihre bislang beste Platzierung. Nur einen Monat später musste sie sich einer Operation am Ellbogen unterziehen.

Nach einigen Rückschlägen während der Reha kehrte Zheng im Februar 2026 auf die Tour zurück. Das Comeback der ehemaligen Nummer vier der Welt verlief zunächst jedoch nicht nach Plan. Nach den French Open fiel sie aus den Top 100 und verpasste dadurch den direkten Sprung ins Hauptfeld der US Open.

Als Nummer 121 der Welt musste Zheng erstmals in ihrer Karriere durch die Qualifikation in New York. Mit drei Siegen sicherte sie sich erfolgreich ihren Platz im Hauptfeld.

Seitdem gewann die Australian-Open-Finalistin von 2024 vier weitere Partien und zog ins Viertelfinale an der Flushing Meadows ein. Ihre letzten beiden Erfolge waren dabei besonders eindrucksvoll: Gegen Madison Keys kam sie im entscheidenden Satz nach einem 0:5-Rückstand zurück und wehrte einen Matchball ab. Anschließend machte sie gegen Iga Swiatek ebenfalls einen 0:5-Rückstand wett.

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Zheng: Psychologisch war es sehr schwer, meine neue Position zu akzeptieren – ich war einmal eine Top-10-Spielerin

Nach ihrem 7:5, 6:3-Erfolg gegen Swiatek und dem Einzug in ihr erstes Grand-Slam-Viertelfinale des Jahres wurde die 23-Jährige gefragt, ob es psychologisch schwierig gewesen sei, bei den US Open früher als die Topspielerinnen ins Turnier einzusteigen und zunächst die Qualifikation bestreiten zu müssen.

“Yeah. Psychologically, it’s very difficult to accept. I used to be a top-10 (player), an Olympic champion, I played in the big stadiums since the beginning. And right now my ranking dropped so much after injury. I couldn’t perform as well the last three or four months," räumte Zheng ein.

"I know people have a lot of doubts about me. It’s just really hard for me. I just need to keep positive every single day, telling myself ‘just keep working, let’s see when the result is gonna happen.’"

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Zheng: Nach jeder Niederlage seit der Operation habe ich große Schmerzen durchgemacht

Zheng gab außerdem zu, dass jede Niederlage nach ihrer Rückkehr auf den Tennisplatz schmerzhaft gewesen sei. Gleichzeitig deutete sie an, dass ihr diese schwierige Phase auch wertvolle Lektionen vermittelt habe.

"It’s really really tough. I suffered a lot and I’ve been through a lot of pain every single loss I’ve had. At the end, sport, you just need to stay humble and keep fighting. Because once you lose that, the result will show everything. I’m just happy to be back again. If that’s what God gave to me, all the losses before... I’m sure he’ll give me something back, you know?" ergänzte die Olympiasiegerin von Paris 2024.

Im Kampf um den Einzug ins Halbfinale der US Open trifft Zheng auf Elena Rybakina.

Unabhängig vom Ausgang dieser Partie ist ihr ein deutlicher Sprung in der Weltrangliste bereits sicher. In der Live-Rangliste hat sie 69 Plätze gutgemacht und wird aktuell auf Position 52 geführt.

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