Sieben Absagen verändern das Damenfeld in Peking

by Faruk Imamovic
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Sieben Absagen verändern das Damenfeld in Peking
© BeijingEvening/X/Fair Use

Die China Open müssen vor dem Beginn am 30. September sieben Absagen verkraften. Emma Raducanu und Alexandra Eala führen die Liste der Spielerinnen an, die beim WTA-1000-Turnier in Peking fehlen werden. Das Hauptfeld bleibt mit Elena Rybakina, Aryna Sabalenka, Coco Gauff, Jessica Pegula, Linda Noskova, Mirra Andreeva und Iga Swiatek dennoch hochklassig besetzt.

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Die Gründe für die Ausfälle unterscheiden sich deutlich. Mehrere Spielerinnen fehlen verletzt, während Ealas Fall die starren Pflichten der WTA-Turnierstruktur berührt.

Eala wartet auf eine Ausnahme

Die Weltranglisten-18. möchte für die Philippinen bei den Asienspielen antreten. Der nationale Verband PHILTA hat deshalb bei der WTA eine Befreiung von der Pflichtveranstaltung in Peking beantragt. Ohne Genehmigung drohen Eala ein Rankingabzug und möglicherweise eine Geldstrafe.

PHILTA-Generalsekretär John Rey Tiangco erklärte: „Wir haben formell eine Ausnahmegenehmigung beantragt und respektieren den Prozess der WTA. Gleichzeitig hat Alex ihre Entscheidung getroffen, die Philippinen bei den Asienspielen zu vertreten, und wir unterstützen sie voll und ganz.“

Der Konflikt zeigt, wie schwierig individuelle Prioritäten mit einem globalen Tourkalender zu verbinden sind. Eala ist nicht verletzt, sondern entscheidet sich für einen seltenen Nationalmannschaftstermin. Die WTA muss nun abwägen, ob dieser Anlass eine Ausnahme von Regeln rechtfertigt, die starke Felder bei den wichtigsten Turnieren sichern sollen.

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Raducanus Comeback verzögert sich

Raducanu fehlt wegen eines Ermüdungsbruchs im Bein, den sie beim Queen's-Turnier erlitt. Sie hatte zuletzt ein Video vom Aufschlagtraining im National Tennis Centre veröffentlicht, doch eine Rückkehr in Peking kommt zu früh. Die frühere US-Open-Siegerin steht auf Rang 97 und könnte während ihrer Pause aus den Top 100 fallen.

Auch Victoria Mboko erholt sich von einer Knieverletzung aus Queen's. Hailey Baptiste wurde nach einem bei den French Open erlittenen Kreuzbandriss operiert. Karolina Pliskova, Zhang Shuai und Jacqueline Cristian komplettieren die bisherige Absagenliste.

Ersatzspielerinnen erhalten große Chancen

Lanlana Tararudee rückt für Mboko ins Feld, Petra Marcinko ersetzt Eala und Katie Volynets übernimmt Baptistes Platz. Magda Linette, Maria Timofeeva, Alycia Parks und Hanne Vandewinkel profitieren von den übrigen Rückzügen.

Für das Turnier bedeuten die Absagen Verlust und Gelegenheit zugleich. Bekannte Namen fehlen, gleichzeitig erhalten andere Spielerinnen Zugang zu einem der punkteträchtigsten Events des Herbstes. Besonders Ealas Entscheidung bleibt über Peking hinaus bedeutsam, weil sie einen Präzedenzfall für die Gewichtung von Pflichtturnieren und Nationalaufgaben schaffen könnte.

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