Ignacio Buse erklärte ohne zu zögern, dass er Elena Rybakina in einem Tennismatch besiegen würde – kurz nachdem die Kasachin die US Open gewonnen hatte.
In der vergangenen Woche hatte sich Rybakina zunächst vor Aryna Sabalenka an die Spitze der Weltrangliste gesetzt. Doch damit nicht genug: Im Finale der US Open bezwang die 27-Jährige Sabalenka mit 6:4, 5:7, 6:2 und krönte sich in Flushing Meadows zur Siegerin. Damit erhöhte sie ihre Grand-Slam-Ausbeute auf drei Titel.
Nun fehlt Rybakina nur noch der Titel bei den French Open, um den Karriere-Grand-Slam zu vollenden.
Buse sagt in Livestream, er würde Rybakina besiegen
Buse, der nach seinen ersten beiden ATP-Titeln in diesem Jahr in Hamburg und Winston-Salem eine herausragende Saison erlebt, war zu Gast im Livestream des Kanals Cristorata7.
Im Laufe der Übertragung wurde der auf Platz 35 der Weltrangliste geführte Peruaner gefragt, ob er die neue Nummer eins der WTA besiegen könne. Der 22-Jährige antwortete umgehend mit einem klaren „Ja“.
Respecto a esto: el problema no es la pregunta (entiendo que viene de un streamer que no sabe de tenis y que no tiene mala intención) y el problema tampoco es la respuesta de Buse. No lo dice con soberbia ni falta el respeto.
— Gonzalo Ferreyra (@gonzaloferreyr) September 16, 2026
El problema son los medios que ponen el textual sin…
Buses Aussage sorgt für Kritik
Wenig überraschend sah sich Buse anschließend mit Kritik konfrontiert. Allerdings gab es auch Stimmen, die seine Aussage verteidigten.
Eine Gruppe bezeichnete Buses Kommentar als „misogyn“ und als unbegründeten Angriff auf den Frauen-Tennis. Andere nahmen den ATP-Weltranglisten-35. in Schutz und argumentierten, der Peruaner habe lediglich ehrlich geantwortet. Dabei verwiesen sie auch auf Nick Kyrgios’ Sieg gegen Sabalenka im vergangenen Dezember.
Daneben gab es eine neutrale Position: Buse selbst habe das Thema zwar nicht aufgebracht, doch es sei dennoch nicht richtig gewesen, die Frage auf diese Weise zu beantworten. Er hätte ihr demnach einfach ausweichen sollen.
