Ferreros geplante Rückkehr löst Spekulationen über mehrere Topspieler aus

by Faruk Imamovic
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Ferreros geplante Rückkehr löst Spekulationen über mehrere Topspieler aus
© dvonpalm/X/Fair Use

Juan Carlos Ferrero hat eine Rückkehr auf die Tennistour für 2027 angedeutet, ohne seinen möglichen Spieler zu nennen. Seitdem reichen die Spekulationen von einer Wiedervereinigung mit Carlos Alcaraz bis zu Jannik Sinner, Rafael Jodar und Felix Auger-Aliassime. Die Vielzahl der Namen zeigt weniger, dass eine konkrete Partnerschaft bevorsteht, als Ferreros starke Position auf dem Trainermarkt.

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Der Spanier trennte sich vor der Saison 2026 von Alcaraz, nachdem beide gemeinsam sechs Grand-Slam-Titel gewonnen hatten. Alcaraz holte anschließend ohne ihn die Australian Open, wurde im Frühjahr aber durch eine Handgelenksverletzung gestoppt. Ferrero löste die neue Debatte mit einem knappen Hinweis aus: „Ich denke, ich werde auf die Tennistour zurückkehren, doch ich kann nicht sagen, mit wem.“

Safina erwartet eine Wiedervereinigung

Dinara Safina hält eine Rückkehr zu Alcaraz für möglich. „Aus irgendeinem Grund sagt mir mein Gefühl, dass er mit Alcaraz zurückkehren wird. Ich weiß es nicht, ich könnte mich irren. Es wurde über Sinner und einige andere gesprochen, doch ich glaube das nicht. An Jodar glaube ich ebenfalls nicht. Ich betone aber, dass ich mich irren könnte.“

Für diese Einschätzung spricht die gemeinsame Erfolgsgeschichte, gegen sie die bewusst vollzogene Trennung. Alcaraz bewies in Melbourne, dass er auch in einer neuen Struktur gewinnen kann. Ferrero wiederum muss seine nächste Aufgabe nicht allein nach Vertrautheit auswählen.

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Auger-Aliassime gilt als alternative Möglichkeit

Der frühere US-Profi Steve Johnson brachte Auger-Aliassime ins Gespräch. „Ich denke vielleicht an Felix Auger-Aliassime. Könnte es Felix sein? Ja, er versucht, die letzte Hürde zu überwinden. Das wäre ein Kandidat“, sagte Johnson. Ferrero könne sich seine Aufgabe praktisch aussuchen, weil seine Erfolge mit Alcaraz ihm diese Freiheit verdient hätten.

Ferreros frühere Zusammenarbeit mit Alexander Zverev zeigt zugleich, dass prominente Namen keine Garantie für Dauer sind. Das Duo gewann 2017 Titel in Washington und Kanada, trennte sich jedoch nach den Australian Open 2018 nach Berichten über unterschiedliche Vorstellungen von Professionalität.

Die gegenwärtigen Namen bleiben daher Möglichkeiten, keine Entscheidungen. Ferreros Aussage bestätigt nur die Absicht zur Rückkehr. Wer ihn verpflichtet, hängt von sportlichen Zielen, persönlicher Passung und verfügbaren Rollen ab. Sein wichtigster Vorteil ist momentan, dass nicht ein einzelner Spieler seinen Markt bestimmt: Mehrere Spitzenspieler könnten von seiner Erfahrung profitieren, während er auf die passende Konstellation warten kann.

Alcaraz
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