Tennis-Outfits: Von Suzanne Lenglen bis Roger Federer - Teil 2



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Tennis-Outfits: Von Suzanne Lenglen bis Roger Federer - Teil 2

Von William Renshaw, Suzanne Lenglen, Fred Perry und René Lacoste bis zu Roger Federer, Rafael Nadal, Andy Murray, Novak Djokovic und Serena Williams. In der Mitte gibt es mehrere andere Generationen: Tennis hat sich parallel zu Mode und Outfit entwickelt.

Tennis ist auch Ausdruck von Eleganz und Kraft. In Anbetracht der Mitte der 30er Jahre von Fred Perry, der in den 60er Jahren von Don Budge zu Rod Laver überging, änderten sich die Outfits des Spiels stark. Poloshirts wurden leichter und bequemer, weniger breit und fast immer mit kurzen Ärmeln.

Nicht nur das: Die Hosen wurden nach und nach durch bequeme Shorts und Frotteesocken ersetzt. Sogar die Schuhe wurden für das Spiel besser geeignet. Die ersten Marken befassten sich genau mit der Lieferung von geeignetem Material an die Athleten.

Sogar unter den Mädchen gab es epochale Veränderungen. Von Helen Wills Moody bis Maureen Connolly und Lea Pericoli hatten die Outfits eine unglaubliche Entwicklung. Besonders mit das italienischen Idol Lea Pericoli, der Muse des britischen Designers Ted Tinling.

Die Epoche ändert sich von Lea Pericoli zu Roger Federer

Beim Wimbledon-Turnier 1955 gegen die Spanierin Maria-Josefa de Riba spielte Tinling Lea Pericoli zu einer Zeit mit Zöpfen und einem rosa Petticoat, als die Spieler noch weiße Anzüge mit knielangen Röcken trugen.

Deshalb war ihr Vater wütend und verbot ihr vorübergehend das Spielen. Anschließend fertigte Tinling für sie einen Nerzrock an, einen aus Schwanenfedern, ein Kleid aus Rosenblättern und ein goldenes Kleid mit einem brillanten Höschen.

Derzeit werden ihre Outfits im Victoria & Albert Museum in London ausgestellt. Abgesehen von Sonderfällen wuchs die Mode jedoch auch bei Frauen mit der Bequemlichkeit, technische Outfits zu verwenden, die zum Tennisspielen geeignet sind.

Billie Jean King förderte die Verwendung von Brillen während des Spiels: ein Accessoire, das ihr neben seiner Nützlichkeit auch eine persönliche Note verlieh. Zwischen den 60er und 70er Jahren wurden Outfits hauptsächlich von einigen bekannten Marken hergestellt, die sowohl Materialien für das Spiel als auch Ergänzungsmittel wie Sweatshirts, T-Shirts, Hosen und Taschen herstellten.

Björn Borgs Aussehen von Mitte bis Ende der 1970er Jahre ist einer der beliebtesten bei Tennis- und Modefans. Outfits, die Nostalgie für eine Zeit wecken können, die heute die einzige Geschichte ist. Was Tennisspieler zwischen den 1950er und den späten 1970er Jahren trugen, ist der Archetyp dessen, was Roger Federer, Serena Williams, Rafael Nadal und Simona Halep heute tragen.