Grand-Slam-Turniere veröffentlichen Statement zu Naomi Osaka



by   |  LESUNGEN 495

Grand-Slam-Turniere veröffentlichen Statement zu Naomi Osaka

Grand-Slam-Turniere haben eine Erklärung zu Naomi Osaka veröffentlicht, in der sie behaupteten, sie seien bereit, den Japanerin auf jede erdenkliche Weise zu helfen. Am Montag zog sich Osaka aus den French Open zurück und gab bekannt, dass sie seit den US Open 2018 gegen Depressionen kämpft.

"Im Namen der Grand Slams möchten wir Naomi Osaka auf jede erdenkliche Weise unsere Unterstützung und Hilfe anbieten, da sie sich außerhalb des Platzes Zeit nimmt. Sie ist eine Ausnahmesportlerin und wir freuen uns auf ihre Rückkehr, sobald sie es für angemessen hält.

Die psychische Gesundheit ist ein sehr anspruchsvolles Thema, das unsere größte Aufmerksamkeit verdient. Es ist sowohl komplex als auch persönlich, da das, was eine Person betrifft, nicht unbedingt eine andere betrifft.

Wir loben Naomi dafür, dass sie in ihren eigenen Worten den Druck und die Ängste teilt, die sie verspürt, und wir haben Verständnis für den einzigartigen Druck, dem Tennisspieler ausgesetzt sein können.

Während das Wohl der Spieler bei den Grand Slams schon immer eine Priorität hatte, ist es unsere Absicht, zusammen mit der WTA, der ATP und der ITF, die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden durch weitere Maßnahmen zu fördern.

Gemeinsam als Community werden wir das Spielererlebnis bei unseren Turnieren weiter verbessern, auch in Bezug auf die Medien. Veränderungen sollten durch die Linse der Aufrechterhaltung eines fairen Spielfelds erfolgen, unabhängig von Rang oder Status.

Der Sport erfordert Regeln und Vorschriften, um sicherzustellen, dass kein Spieler einen unfairen Vorteil gegenüber einem anderen hat. Wir beabsichtigen, mit den Spielern, den Touren, den Medien und der breiteren Tennis-Community zusammenzuarbeiten, um sinnvolle Verbesserungen zu erzielen.

Als Grand Slams wollen wir den Spielern die Bühne bieten, um die höchsten Auszeichnungen in unserem Sport zu erzielen."

Osaka wollte keine Ablenkung sein

"Ich denke, das Beste für das Turnier, die anderen Spieler und mein Wohlergehen ist jetzt, dass ich mich zurückziehe, damit sich alle wieder auf das Tennis in Paris konzentrieren können", sagte Osaka.

"Ich wollte nie eine Ablenkung sein und akzeptiere, dass mein Timing nicht ideal war und meine Botschaft klarer hätte sein können. Noch wichtiger ist, dass ich die psychische Gesundheit niemals trivialisieren oder den Begriff leichtfertig verwenden würde.

Die Wahrheit ist, dass ich seit den US Open 2018 unter langen Depressionen litt und es wirklich schwer hatte, damit umzugehen."