China blockiert das Weibo-Profil von Naomi Osaka



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China blockiert das Weibo-Profil von Naomi Osaka

Peng Shuai, die ehemalige Weltranglistenerste im Damen-Doppel, hatte vor rund zwei Wochen einen Denunziationspost im berühmten sozialen Netzwerk Weibo veröffentlicht. Der chinesische Spieler beschuldigte den ehemaligen stellvertretenden Premierminister und Mitglied des Ständigen Ausschusses des kommunistischen Politbüros Zhang Gaoli der Gewalt und se*uellen Übergriffe.

Shuai sprach deutlich von Missbrauch und einer erzwungenen Beziehung, die sie gezwungen hätte, dunkle und traurige Jahre zu verbringen. Von dem Moment an, als sie beschloss, sich öffentlich zu enthüllen, ist Peng buchstäblich verschwunden und die Nachricht hat in der Tenniswelt viele Bedenken geweckt.

Die Besorgnis wuchs, als der chinesische Staatssender CGTN einen Brief veröffentlichte, den die direkten Interessenten an die WTA geschickt hätten.

China hat das Konto von Naomi Osaka gesperrt

"Hallo allerseits, hier ist Peng Shuai.

Was auf der WTA-Website veröffentlicht wird, wurde weder genehmigt noch habe ich meine Zustimmung zur Veröffentlichung. Die darin enthaltenen Nachrichten, einschließlich der Vergewaltigungsvorwürfe, sind nicht wahr.

Ich bin nicht verschwunden und ich bin nicht in Gefahr. Ich bin nur zu Hause und ruhe mich aus, vielen Dank, dass Sie sich um mich kümmern. Wenn die WTA beabsichtigt, weitere Neuigkeiten über mich zu veröffentlichen, wenden Sie sich bitte direkt an mich."

In den letzten Stunden hat auch Naomi Osaka ihre Stimme erhoben und um Klarheit über den Fall gebeten. Die ehemalige Nummer 1 der Welt schrieb auf ihrem Twitter-Profil: "Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Nachrichten verfolgt habe, aber ich wurde kürzlich über eine Tennisfreundin informiert, die kurz nachdem sie enthüllt hatte, dass sie missbraucht wurde, vermisst wurde.

Zensur ist nie um jeden Preis gut. Ich bin schockiert über die aktuelle Situation und sende ihr Liebe und Licht." Laut dem Portal Nikkei Asia hätte das Eingreifen die Japanerin das soziale Weibo in seinen Vergleichen zu einem Akt der Zensur gedrängt.

Das Konto von Osaka ist in China nicht mehr sichtbar. Die Betroffenheit um Shuai Peng verdichtet sich daher: Wir hoffen alle auf gute Nachrichten über sie.