Reaktion des IOK auf die Aussetzung von Turnieren durch die WTA in China



by   |  LESUNGEN 749

Reaktion des IOK auf die Aussetzung von Turnieren durch die WTA in China

Das Internationale Olympische Komitee (IOK) behauptete, einen zweiten Videoanruf mit Peng Shuai abgehalten zu haben, um erneut zu bestätigen, dass es ihr gut geht. Peng wurde in China vermisst, nachdem er einen ehemaligen Vizepremier des se*uellen Übergriffs beschuldigt hatte.

Das IOK führte vor 10 Tagen einen 30-minütigen Videoanruf mit Peng und bestand später darauf, dass es die Chinesin gut geht. Am Mittwoch hat die WTA einen radikalen Schritt unternommen und alle Turniere ausgesetzt, die im nächsten Jahr in China stattfinden sollen.

Die WTA erhielt viel Lob – vor allem von WTA-Spielerinnen – für ihre Maßnahmen. Die Olympischen Winterspiele 2022 sollen in China stattfinden und das IOK reagierte sofort auf die Peng-Nachrichten. „Wir teilen die gleichen Bedenken wie viele andere Menschen und Organisationen um das Wohlergehen und die Sicherheit von Peng Shuai.

Aus diesem Grund führte ein IOK-Team erst gestern einen weiteren Videoanruf mit ihr. Wir haben sie umfassend unterstützt, werden mit ihr in regelmäßigem Kontakt bleiben und haben bereits im Januar ein persönliches Gespräch vereinbart,“ teilte das IOK in einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung mit.

Das IOK besteht erneut darauf, dass es Peng Shuai gut geht

"Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ihr Wohlbefinden und ihre Sicherheit zu erreichen. Wir haben eine sehr menschliche und personenzentrierte Herangehensweise an ihre Situation gewählt.

Da sie dreimalige Olympiateilnehmerin ist, spricht das IOK diese Bedenken direkt mit chinesischen Sportorganisationen an. Wir wenden eine „stille Diplomatie“ an, die angesichts der Umstände und der Erfahrung von Regierungen und anderen Organisationen als der vielversprechendste Weg angesehen wird, um in solchen humanitären Angelegenheiten wirksam vorzugehen," ging die Aussage weiter.

"Die Bemühungen des IOK führten am 21. November zu einer halbstündigen Videokonferenz mit Peng Shuai, in der sie ihre Situation erklärte und sich sicher und wohlauf zeigte, angesichts der schwierigen Situation, in der sie sich befindet.

Dies wurde in der gestrigen Telefonkonferenz bestätigt. Unser menschen- und personenzentrierter Ansatz bedeutet, dass wir uns weiterhin um ihre persönliche Situation sorgen und sie weiterhin unterstützen werden."