Wimbledon: Neue Nummer 2 der Welt, Ons Jabeur, zieht in die zweite Runde ein



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Wimbledon: Neue Nummer 2 der Welt, Ons Jabeur, zieht in die zweite Runde ein

Am Montag erreichte Ons Jabeur ein neues Karrierehoch als Nummer 2 der WTA-Einzelrangliste und ist damit die erste Spielerin aus Afrika, die diesen Meilenstein erreicht hat. Die Tunesierin feierte diesen Erfolg, indem sie ihr Erstrundenmatch in Wimbledon mit 6:1, 6:3 gegen die schwedische Qualifikantin Mirjam Bjorklund gewann.

Jabeur beendete das Match in nur 54 Minuten. Trotz des einseitigen Ergebnisses wirkte keine der beiden Spielerinnen während des gesamten Matches sonderlich zufrieden. Das Match war geprägt von zahlreichen Fehlern auf den Schlägern beider Spielerinnen, die den Verlauf des Matches bestimmten.

Es gab zwar Winner, aber es waren nur wenige, die sich unter den großzügig verstreuten Fehlern befanden. In der Tat gab es im Eröffnungsspiel des Matches nur einen einzigen Winner, den Jabeur bei Breakball erzielte, und zwar bei Aufschlag Bjorklunds.

Trotzdem war es die höher eingestufte Spielerin, die das Match relativ gut kontrollieren konnte - sowohl beim Aufschlag als auch beim Return. Jabeur gewann 81 % ihrer ersten Aufschlagpunkte gegenüber 63 % ihrer an Position 125 geführten Gegnerin.

Während Jabeur 85 % ihrer zweiten Aufschlagpunkte gewann, gewann sie auch 78 % der zweiten Aufschlag-Returnpunkte. Die 27-Jährige beendete das Match mit 14 unerzwungenen Fehlern zu 11 Winnern, aber Bjorklunds negative Bilanz von 20 unerzwungenen Fehlern zu drei Winnern sorgte dafür, dass Jabeur im Match vorne blieb.

Das einzige Mal, dass Jabeurs Aufschlag in Bedrängnis geriet, war im siebten Spiel des zweiten Satzes, als sie einige Breakbälle abwehren musste. Aber sie konnte sie ohne viel Aufhebens abwehren.

Wimbledon: Emma Raducanu beginnt ihre Suche

In der zweiten Runde wird Jabeur gegen die polnische Qualifikantin Katarzyna Kawa spielen.

Kawa besiegte in ihrem Erstrundenmatch die Kanadierin Rebecca Marino mit 6:4, 3:6, 7:5. Marino aufschlage im 10. Spiel zum Matchgewinn, wurde aber von der Polin gebreakt, die daraufhin die letzten beiden Spiele zum Matchgewinn gewann.

Unterdessen setzte sich die britische Favoritin Emma Raducanu in ihrem Erstrundenmatch in Wimbledon knapp in geraden Sätzen gegen Alison Van Uytvanck durch. Die Nummer 10 Gesetzte gewann in einer Stunde und 40 Minuten mit 6:4, 6:4.

Raducanu nahm der Belgierin im siebten Spiel des ersten Satzes den Aufschlag ab, gab das Break aber prompt wieder ab. Im neunten Spiel gelang dem US-Open-Siegerin von 2021 das zweite Break, das sie mit dem Gewinn des Satzes festigte.

Im zweiten Satz durchbrach Van Uytvanck Raducanus Aufschlag im vierten Spiel zur 3:1-Führung, konnte das Break aber nicht mehr ausbauen. Raducanu hatte im neunten Spiel die Chance, den Satz mit einem Break für sich zu entscheiden, und wie schon im ersten Satz konnte sie dieses Break mit ihrem ersten Matchball zum zweiten Satz und damit zum Matchgewinn nutzen.

Raducanu wird als Nächstes entweder gegen Caroline Garcia oder ihre britische Landsfrau Yuriko Miyazaki spielen, die eine Wildcard hat.