WTA Cleveland: Die topgesetzte Barbora Krejcikova verliert im Achtelfinale



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WTA Cleveland: Die topgesetzte Barbora Krejcikova verliert im Achtelfinale

Die drei topgesetzten Spielerinnen der Cleveland Open sind am Mittwoch in der zweiten Runde ausgeschieden. Zuvor hatte sich die an Nummer zwei gesetzte Martina Trevisan aus dem Turnier zurückgezogen und ihrer Gegnerin Shuai Zhang ein Walkover ins Viertelfinale ermöglicht.

Zhang wird als nächstes gegen Alize Cornet antreten. Unterdessen besiegten die Amerikanerinnen Bernarda Pera und Madison Brengle die an Nummer 1 gesetzte Barbora Krejcikova bzw. die an Nummer 3 gesetzte Ekaterina Alexandrova in ihren Achtelfinalmatches.

Cleveland Open: Es war ein schlechter Tag für die gesetzten Spielerinnen

Pera benötigte eine Stunde und 27 Minuten für den 6:4, 6:1-Sieg gegen die Tschechin. Die Linkshänderin gewann 71 % ihrer ersten Aufschlagpunkte, Krejcikova 69 %.

Während Krejcikova jedoch nur 38% ihrer zweiten Aufschläge gewann, konnte Pera 78% ihrer zweiten Aufschläge für sich entscheiden. Während des gesamten Matches musste Pera keinen einzigen Breakball abwehren, während sie vier der neun Breakbälle, die sie bei Krejcikovas Aufschlag hatte, verwandelte.

Um das Halbfinale zu erreichen, trifft Pera auf ihre amerikanische Landsfrau Sofia Kenin. Brengle hingegen holte nach zwei Stunden und sechs Minuten Spielzeit einen Satzrückstand auf und besiegte Alexandrova. Brengle setzte sich mit 3:6, 7:5, 7:5 durch.

Beide Spielerinnen kämpften mit ihrem Spiel und am Ende ging es darum, wer länger durchhalten konnte als seine Gegnerin. Brengle konnte keinen der acht Breakbälle, die sie hatte, abwehren, aber neun der 16 Breakbälle, die sie bei Aufschlag von Alexandrova hatte, verwandeln.

Sie beendete das Match mit 96 Punkten gegenüber 90 Punkten von Alexandrova. Schließlich erreichte auch Liudmila Samsonova das Viertelfinale der Cleveland Open. Samsonova besiegte Laura Siegemund in einer Stunde und 14 Minuten mit 6-2, 6-1.

Siegemund brachte 74% ihrer ersten Aufschläge durch, konnte aber nur 49% der Punkte dahinter gewinnen. Im Vergleich dazu lag Samsonovas erster Aufschlag bei 59%, aber sie gewann 86% der Punkte mit ihrem ersten Aufschlag.

Fünf Aufschlagbreaks von Siegemund ermöglichten es Samsonova, das Match zu ihren Gunsten zu entscheiden. Fotokredit: REUTERS/Benoit Tessier