Caroline Garcia: „WTA Finals sind intensiver als ein Grand Slam“

Caroline Garcia erzielte in dieser Saison den wichtigsten Erfolg ihrer Karriere im Damen-Einzel.

by Fischer P.
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Caroline Garcia: „WTA Finals sind intensiver als ein Grand Slam“

Caroline Garcia erzielte in dieser Saison den wichtigsten Erfolg ihrer Karriere im Damen-Einzel. Die französische Tennisspielerin, die im Oktober 29 Jahre alt wurde, schaffte es, alle Vorhersagen zu kippen und im Jahr 2022 einen außergewöhnlichen Aufstieg zu machen.

Ein Aufstieg, der mit dem Grand-Slam-Halbfinale bei den US Open seinen höchsten Höhepunkt erreichte, als ihr bisher bestes Ergebnis bei einem Major ein Viertelfinale bei Roland Garros 2017, vor allem aber der Sieg der WTA Finals in Forth Worth gewesen war, im Finale gegen Aryna Sabalenka.

Gerade in Bezug auf das Masters am Ende der Saison legte Garcia besonderen Wert darauf, es als Turnier zu betrachten, manchmal viel intensiver und anders als ein Grand Slam, wie sie sagte. In Folge Nummer 83 von We Love Tennis Mag, der Kolumne des französischen Portals WeLoveTennis, hat die Nummer 4 der Welt, Caroline Garcia, unter anderem die Emotionen nachgezeichnet, die sie während ihrer Reise bei den WTA Finals in Forth Worth empfand.

Caroline Garcia: „WTA Finals sind intensiver als ein Grand Slam“

Die 29-jährige Französin stand fünf der ergebnismäßig besten acht Tennisspielerinnen des Kalenderjahres gegenüber und verlor nur ein Match gegen die Nummer 1 Iga Swiatek, also nicht wirklich naiv.

Garcia bestätigte ihren größten Erfolg der Saison und ihrer Karriere im Allgemeinen und ging so weit zu argumentieren, dass das aktuelle Format die WTA-Finals verlockender und vielleicht sogar schwieriger als einen Grand Slam mache, und erklärte, warum: „Das Masters ist ein besonderes Turnier, aber es zu gewinnen, ist ein riesiger Erfolg, denn in einer wichtigen Woche spielt man fünf Matches gegen die acht besten Spielerinnen der Welt.

Ein Grand Slam kann gewonnen werden, ohne diese Spielerinnen zu schlagen, oder es kann nur eine spielen. Hier müssen Sie vier schlagen. Aufgrund dieser Anforderung und dieses Niveaus sind die WTA Finals intensiver und vielfältiger. Und es gibt auch Spielerinnen, die trotz eines Grand-Slam-Titels unbemerkt geblieben sind."

Caroline Garcia
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