French Open: Iga Swiatek startet langsam, schlägt aber Cristina Bucsa

Am Vorabend ihres 22. Geburtstags musste Swiatek gegen die Nummer 70 der Welt, Bucsa, antreten.

by Fischer P.
SHARE
French Open: Iga Swiatek startet langsam, schlägt aber Cristina Bucsa

Iga Swiateks Titelverteidigung bei den French Open begann am Dienstag mit einem 6:4, 6:0-Sieg über Cristina Bucsa. Für den Einzug in die zweite Runde benötigte die Polin eine Stunde und 13 Minuten. Der Start des Matches verlief für Swiatek, die sich zudem nach einer unerwarteten Verletzungsentgleisung wieder auf den Weg machte, recht langsam.

Vor zwei Wochen musste die Nummer 1 der Welt im Halbfinale gegen Elena Rybakina bei den Italian Open in Rom wegen einer Oberschenkelverletzung aufgeben. Swiateks Zögerlichkeit während des gesamten ersten Satzes erinnerte daran, dass die Topgesetzte vielleicht nicht versuchte, sich in der ersten Runde selbst körperlich anzustrengen.

French Open: Iga Swiateks Unerbittlichkeit hält an

Doch ob nun gezögert oder nicht, Swiateks Schusstechnik war im ersten Satz völlig falsch, auch wenn es Bucsa war, die den Schwung zu ihren Gunsten nutzte.

Die Spanierin brach Swiateks Aufschlag im dritten und fünften Spiel zweimal hintereinander, war jedoch nicht in der Lage, ihren eigenen Aufschlag zu schützen oder ihre Schüsse innerhalb des Spielfeldrandes zu lenken.

Nach dem siebten Spiel des Satzes hatte Swiatek ihren Aufschlag nur zweimal gehalten und hatte außerdem drei Doppelfehler begangen. Der Satz – und das Match – veränderten sich ab dem 10. Spiel zu Gunsten von Swiatek.

Bucsas Aufschlag geriet erneut unter Druck und ein paar erzwungene Fehler später hatte sich Swiatek den Satz und damit auch die Führung im Match gesichert. Als würde Swiatek durch diese Entwicklung an Selbstvertrauen gewinnen, spielte er im zweiten Satz mit mehr Initiative.

Sie betrat das Spielfeld, um früh zu schießen, und erzielte nicht nur zahlreiche Winner, sondern machte auch die Fehler ihrer Gegnerin wett. Swiatek hatte im zweiten Satz ebenfalls keine Breakpoints, verwandelte aber drei von vier Breakpointchancen, die sie hatte.

Beide Spielerinnen hatten jeweils 19 ungezwungene Fehler, aber Swiatek hatte im zweiten Satz nur vier davon, verglichen mit neun Fehlern ihrer Gegnerin. Für das Match hatte der zweifache Roland-Garros-Siegerin 19 Winner im Vergleich zu Bucsas fünf.

Iga Swiatek, die am 31. Mai ihren 22. Geburtstag feiert, spielt nun in der zweiten Runde der French Open entweder gegen die Qualifikantin Ylena In-Albon aus der Schweiz oder die Amerikanerin Claire Liu. Fotokredit: WTA Twitter

French Open Iga Swiatek Cristina Bucsa
SHARE