Iga Swiatek enthüllt: Die Wahrheit hinter der Rivalität mit Sabalenka!



by FARUK IMAMOVIC

Iga Swiatek enthüllt: Die Wahrheit hinter der Rivalität mit Sabalenka!
© Getty Images Sport/Matthew Stockman

Im Tennis herrscht oft ein intensiver Wettbewerb, doch Iga Swiatek, die Nummer 1 der Welt, hebt die Bedeutung von Respekt und gegenseitiger Achtung im Sport hervor. In einem kürzlich geführten Interview sprach sie über ihre Beziehung zu Aryna Sabalenka und die Herausforderungen, denen sich Tennisspielerinnen gegenübersehen.

Swiatek und Sabalenka: Eine Rivalität voller Respekt

Iga Swiatek und Aryna Sabalenka, beide Grand-Slam-Siegerinnen, lieferten sich dieses Jahr ein intensives Duell auf dem Platz. Ihr Kampf um die Nummer 1 der Welt ging bis zum letzten Grand Slam des Jahres.

Obwohl Swiatek die meiste Zeit des Jahres die WTA-Rangliste anführte, übernahm Sabalenka nach den US Open kurzzeitig die Spitze, bevor Swiatek das Jahr als Nummer 1 abschloss. Trotz ihrer Rivalität betonte Swiatek in einem Interview mit der polnischen Zeitung Rzeczpospolita, dass zwischen ihr und Sabalenka großer Respekt herrsche.

Auf die Darstellung einiger Fans angesprochen, Swiatek sei die „Gute“ und Sabalenka die „Böse“, antwortete Swiatek: „Ich würde nicht sagen, dass ich ein guter Charakter und sie ein schlechter Charakter ist, denn das stellt sie in ein negatives Licht.

Wir sind einfach unterschiedlich. Ich möchte nicht zu den Menschen gehören, die urteilen.“

Herausforderungen im Tenniskalender

Neben der Rivalität auf dem Platz sprach Swiatek auch die Sorgen über den wachsenden Turnierkalender und die umstrittenen späten Spielansetzungen an.

Mehrere Tennisspieler – sowohl auf der ATP- als auch auf der WTA-Tour – haben die Verantwortlichen kritisiert, weil Spiele oft spät in der Nacht angesetzt werden und manchmal erst in den frühen Morgenstunden enden.

Swiatek äußerte sich dazu: „Es gibt Raum für Verbesserungen. Als Spieler sind wir mit dem Kalender für das nächste Jahr und der Zunahme der Anzahl obligatorischer Turniere sowie den Einschränkungen in Bezug auf das Zurückziehen von ihnen unzufrieden.

Wir möchten das ändern.“ Sie betonte, dass die Spieler mehr Balance und Zeit benötigen, um nach Hause zurückzukehren. Die Entscheidungen, die oft ohne die Kenntnis der Spieler getroffen werden, führen zu Frustration.

Swiatek forderte, dass die WTA in Zukunft die Spieler besser einbeziehen sollte, da sie sich selbst als Organisation für Tennisspieler betrachtet.

Iga Swiatek