Jessica Pegula auf Forbes' '30 Under 30': Der Aufstieg einer Tennisikone



by FARUK IMAMOVIC

Jessica Pegula auf Forbes' '30 Under 30': Der Aufstieg einer Tennisikone
© Getty Images Sport/Matthew Stockman

Jessica Pegula, die amerikanische Tennisprofispielerin, hat mit ihren beeindruckenden Leistungen auf und abseits des Platzes einen Platz auf der neuesten "30 Under 30"-Liste des Forbes-Magazins erobert. Die 29-jährige Pegula, die sich selbst als Spätzünderin beschreibt, hat in den letzten Jahren einen bemerkenswerten Aufstieg erlebt.

Noch im Jahr 2020 rangierte sie außerhalb der Top 50 der WTA-Rangliste, beendete jedoch das Jahr 2021 auf Platz 18 und erreichte im vergangenen Jahr einen Karrierehöchststand von Platz 3. Pegula hat auch im Doppel großen Erfolg gehabt.

Sie wurde letztes Jahr an der Seite von Coco Gauff bei den French Open Zweite und erreichte im September dieses Jahres die Position der Weltranglistenersten.

Pegulas Weg und Inspiration

In einem umfassenden Interview mit Forbes.com sprach Pegula über ihre Reise und ihre Gedanken.

„Ich habe immer gedacht, dass ich es schaffen würde, aber gleichzeitig, nach all der Arbeit, die ich geleistet habe, war ich mir nicht sicher, ob ich es wirklich glaubte. Es war eine sehr lange Reise“, sagte sie.

Mit dem Rücktritt der großartigen Serena Williams im letzten Jahr eröffnen sich Chancen für Spielerinnen wie Gauff und Pegula, nicht nur als amerikanische Nummer 1, sondern auch als allgemeine Führungsspielerinnen aufzutreten.

Gauff hat ihr Spiel bereits verbessert, da sie dieses Jahr die US Open gewann, und Pegula hofft, in die Fußstapfen ihrer Doppelpartnerin zu treten. „Es gibt viele Möglichkeiten für alle, wir haben gesehen, wie Coco Gauff diese beim US Open genutzt hat.

Das motiviert mich definitiv auch“, sagte sie. „Ich denke, es gibt viele Chancen für viele Spielerinnen, mich eingeschlossen, also hoffe ich, dass ich diese nutzen kann.“

Pegulas Sicht auf die Zukunft

Pegula sprach auch darüber, dass niemand Serenas Schuhe füllen kann, und betonte die Bedeutung anderer Top-Amerikanerinnen im Sport.

„Jemand wie Coco steht unter großem Druck, als die nächste Serena oder Venus angesehen zu werden. Ich sehe das nicht als Rolle, die ich ausfüllen muss. Aber es ist ziemlich cool, wenn ich sagen kann, 'Ich habe so viele Hartplatzmatches gewonnen, das wurde seit Serena nicht mehr gemacht.'

Zu ihrer Beziehung zu ihrer 19-jährigen Doppelpartnerin Gauff und dem Generationenunterschied bemerkte sie scherzhaft: „Sie ist definitiv sehr Gen Z. Ich habe es nicht wirklich bemerkt, aber als wir mehr Zeit miteinander verbrachten, merkte ich, dass da definitiv ein Generationenunterschied ist. Es ist mehr ein gegenseitiges Necken.“

Jessica Pegula