Emma Raducanu: Das große Comeback – Wer steht ihr in Auckland gegenüber?



by FARUK IMAMOVIC

Emma Raducanu: Das große Comeback – Wer steht ihr in Auckland gegenüber?
© Getty Images Entertainment/Tim P. Whitby

Emma Raducanu, die ehemalige US Open-Siegerin, hat die Spekulationen beendet und bestätigt, wo sie ihr Comeback auf der WTA Tour feiern wird. Die 21-jährige Britin, die seit ihrer Niederlage gegen Jelena Ostapenko in Stuttgart im April keinen Wettkampf mehr bestritten hat, zieht nun die Aufmerksamkeit auf sich, da sie sich auf ihre Rückkehr vorbereitet.

Nachdem sie sich aus dem Madrid Open zurückgezogen hatte, entschied sie sich für Operationen an beiden Handgelenken und ihrem Knöchel. Ursprünglich hatte sie geplant, im späten Sommer oder frühen Herbst zurückzukehren, aber letztendlich verpasste sie den Rest der Saison 2023.

In den letzten Wochen wurden Zweifel an ihrem Start im nächsten Jahr ausgeräumt, da sie ihr Training intensivierte. Nun wurde angekündigt, dass sie am WTA-Turnier in Auckland, Neuseeland, teilnehmen wird, das am 1.

Januar beginnt.

Unterstützung und Herausforderungen

Die ehemalige britische Nummer 1, Laura Robson, hat Raducanu ihre Unterstützung zugesichert. „Wir wissen, dass sie das Spiel dazu hat. Sie hat die Fähigkeit, den Ball zu schlagen, sie bewegt sich gut, ist eine großartige Allrounderin und sie kämpft“, sagte Robson bei einem Play Your Way To Wimbledon-Event.

„Alles, was man tun kann, ist so gesund wie möglich zu bleiben und so viele Spiele wie möglich zu spielen, um zu sehen, wohin es geht.“ Robson verwies auch auf andere Spielerinnen, die in diesem Jahr schnell zurückgekommen sind, wie Elina Svitolina und Caroline Wozniacki, als Beispiele dafür, wie schnell es gehen kann, und ermutigte Raducanu, nicht entmutigt zu sein, falls es nicht sofort klappt, da jeder seinen eigenen Weg geht.

Raducanu hofft in Auckland auf ermutigendere Erinnerungen als bei ihrem letzten Auftritt, als sie sich im zweiten Rundenspiel eine Knöchelverletzung zuzog und unter Tränen aufgeben musste. Sie könnte in der ersten Runde auf die amtierende US Open-Siegerin Coco Gauff treffen, die ebenfalls ihre neue Saison beim ASB Classic Auckland 2024 beginnt.

Ein mögliches Duell mit Raducanu wäre ein großes Match zum Start des neuen Tennisjahres. Außerdem im Auckland-Teilnehmerfeld: die Ukrainerin Elina Svitolina, Halbfinalistin bei den French Open und Wimbledon in diesem Jahr, und ihre ukrainische Landsfrau Lesia Tsurenko.

Ebenfalls von großem Interesse ist die Rückkehr der Amerikanerin Amanda Anisimova, die nach einer Auszeit vom Sport im letzten Mai, bedingt durch Burnout und Sorgen um ihre mentale Gesundheit, wieder ins Geschehen einsteigt.

Weitere Top-Namen könnten noch zum Auckland-Draw hinzugefügt werden. Raducanu wird erwartet, in den nächsten Wochen in Australien anzukommen, während sie den finalen Countdown zu ihrer Rückkehr beginnt.

Emma Raducanu Us Open