Tim Henman analysiert: Warum Aryna Sabalenka die Spielerin der Stunde ist



by FARUK IMAMOVIC

Tim Henman analysiert: Warum Aryna Sabalenka die Spielerin der Stunde ist
© Getty Images/Julian Finney

Aryna Sabalenka hat nach ihrem triumphalen Sieg bei den Australian Open erneut bewiesen, dass sie zu den Top-Spielerinnen auf der WTA Tour gehört. Tim Henman, ehemalige Nummer 4 der Welt und nun Tennisexperte, sieht in ihr derzeit die Spielerin, die es zu schlagen gilt, trotz der Führung von Iga Swiatek in der Weltrangliste.

Dominanz in Melbourne

Sabalenka zeigte eine überwältigende Form in Melbourne Park, wo sie ohne Satzverlust den Daphne Akhurst Memorial Cup in die Höhe stemmen konnte. Sie gab während des gesamten Turniers lediglich 31 Spiele ab – ein beeindruckendes Zeugnis ihrer Dominanz.

Diese Leistung untermauert Henmans Einschätzung: "Sabalenka ist vielleicht nicht die Nummer 1 der Welt, aber sie ist die Spielerin, die es zu schlagen gilt." Ihr Erfolg in Australien, wo sie ihren Titel erfolgreich verteidigte, kam nur wenige Monate nach einer Niederlage im Finale der US Open gegen Coco Gauff.

Doch Sabalenka ließ sich davon nicht beirren und demonstrierte ihre Stärke und ihren Ehrgeiz, indem sie Gauff im Halbfinale der Australian Open bezwang und anschließend Qinwen Zheng im Finale souverän mit 6-3, 6-2 schlug.

Bedeutung der Rivalitäten

Henman hebt hervor, wie wichtig die Rivalitäten zwischen den Top-Spielerinnen für den Tennissport sind. Noch vor einigen Jahren galt der WTA-Tour als unberechenbar, mit vielen potenziellen Grand-Slam-Gewinnerinnen.

Heute jedoch haben sich vier Spielerinnen – Sabalenka, Swiatek, Gauff und Elena Rybakina, deren beste Leistung ein zweiter Platz bei den Australian Open im letzten Jahr war – von der Masse abgesetzt und dominieren die großen Turniere.

"Diese Rivalitäten aufzubauen, ist so wichtig, und das werden wir die Möglichkeit haben zu sehen", sagt Henman über die Entwicklung im Damentennis. Die Konkurrenz zwischen diesen herausragenden Talenten verspricht spannende Duelle und ist ein Zeichen für die zunehmende Tiefe und Qualität im Frauentennis.

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