Zheng Qinwen gewinnt nach langer Anreise beim Porsche Grand Prix

Trotz einer anspruchsvollen Reiseroute von China nach Deutschland hat Zheng Qinwen ihre Strapazen überwunden und einen beeindruckenden Sieg im Porsche Grand Prix errungen.

by Faruk Imamovic
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Zheng Qinwen gewinnt nach langer Anreise beim Porsche Grand Prix
© Getty Images/Matthew Stockman

Trotz einer anspruchsvollen Reiseroute von China nach Deutschland hat Zheng Qinwen ihre Strapazen überwunden und einen beeindruckenden Sieg im Porsche Grand Prix errungen. Am Dienstag besiegte die Weltranglistensiebte Sorana Cirstea in der ersten Runde des Turniers auf Sandplatz mit 6:2 und 6:3.

Nach einer langen Anreise, die sie von Changsha über Peking und Frankfurt bis nach Stuttgart führte, zeigte Zheng wenig Anzeichen von Müdigkeit und schloss das Match in 76 Minuten ab. Für die zweite Runde steht Zheng entweder eine Partie gegen Marta Kostyuk oder die ehemalige Turniersiegerin Laura Siegemund bevor.

Diese Begegnung verspricht, die technischen Fähigkeiten und die Ausdauer von Zheng weiter auf die Probe zu stellen.

Weitere Highlights des Turniertags

Der Turniertag bot eine Reihe von bemerkenswerten Matches. Die Belgierin Elise Mertens zeigte eine starke Leistung und besiegte Tatjana Maria mit 6:1, 4:6, 6:0.

Ihr nächster Gegner wird die zweimalige Titelverteidigerin Iga Swiatek sein, die die Chance hat, als erste Spielerin seit Maria Sharapova (2012-14) den Titel in Stuttgart dreimal in Folge zu gewinnen. Die Wimbledon-Siegerin Marketa Vondrousova setzte sich gegen Donna Vekic mit 6:4, 6:3 durch und trifft nun in der zweiten Runde auf eine russische Spielerin, entweder Liudmila Samsonova oder Anastasia Potapova.

Eine weitere beeindruckende Leistung zeigte Jasmine Paolini, die ihre italienische Landsfrau und Doppelpartnerin Sara Errani in nur 46 Minuten mit 6:1, 6:0 schlug. Paolini erwartet nun die Siegerin des Matches zwischen Ekaterina Alexandrova und Ons Jabeur.

Ein besonderer Höhepunkt war der Sieg der tschechischen Teenagerin Linda Noskova über die Weltranglisten-Zehnte Jelena Ostapenko mit 6:3, 6:1. Dies war bereits Noskovas dritter Sieg gegen eine Top-10-Spielerin in diesem Jahr.

Im nächsten Spiel trifft sie entweder auf Emma Raducanu oder die Heimfavoritin Angelique Kerber. Mit acht der zehn bestplatzierten Spielerinnen ist das Turnier hochkarätig besetzt und verspricht weitere spannende Matches in den kommenden Runden.

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