Iga Swiatek erreicht das Madrid-Finale zum zweiten Mal in Folge

Iga Swiatek, die Weltranglistenerste im Tennis, hat sich souverän gegen Madison Keys durchgesetzt und steht zum zweiten Mal in Folge im Finale des Madrid Open.

by Faruk Imamovic
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Iga Swiatek erreicht das Madrid-Finale zum zweiten Mal in Folge
© Getty Images/Clive Brunskill

Iga Swiatek, die Weltranglistenerste im Tennis, hat sich souverän gegen Madison Keys durchgesetzt und steht zum zweiten Mal in Folge im Finale des Madrid Open. Mit einem klaren 6:1, 6:3 Sieg im Halbfinale über die auf Platz 20 gesetzte Keys zeigte Swiatek eine beeindruckende Leistung.

"Es war eine ziemlich saubere Vorstellung und ein wirklich solides Spiel von mir", erklärte Swiatek nach dem Match. "Ich bin mit allem zufrieden." Das Madrid Open bleibt das einzige große europäische Sandplatzturnier, das Swiatek bisher noch nicht gewinnen konnte.

In dieser Saison hat sie bereits bei den Turnieren in Indian Wells und Doha triumphiert. "Ich freue mich, dass wir gegen die Topspielerinnen im Finale stehen können", fügte sie hinzu. "Das zeigt Beständigkeit. Es wird sicherlich eine Herausforderung, egal gegen wen, und ein hartes Match.

Ich werde bereit sein. Ich werde mich auf mich selbst konzentrieren."

Spannung im Herreneinzel

Im Herreneinzel sorgte der Tscheche Jiri Lehecka für eine Überraschung, indem er ins Halbfinale vorstieß, nachdem der Weltranglistenvierte Daniil Medvedev das Match wegen Problemen mit der Leiste aufgeben musste.

Medvedev hatte während des Spiels, das er mit 3:2 anführte, eine medizinische Auszeit genommen und kämpfte nach seiner Rückkehr auf den Platz sichtlich mit Bewegungsproblemen. Lehecka nutzte seine Chance, brach Medvedev zum 4:5 und gewann den Satz mit 6:4.

Kurz darauf erklärte Medvedev dem Schiedsrichter, dass er nicht weitermachen könne. Lehecka, der bereits Rafael Nadal in der Runde der letzten 16 ausgeschaltet hatte, wird im Halbfinale auf den Kanadier Felix Auger-Aliassime treffen.

Im anderen Halbfinale stehen sich der Russe Andrey Rublev und Taylor Fritz gegenüber. Medvedev, der seinen Titel in Rom in der nächsten Woche verteidigen soll, gab an, er habe keine Ahnung, wie lange er ausfallen werde.

Diese Entwicklungen versprechen spannende Matches sowohl im Damen- als auch im Herreneinzel, während die Spieler sich auf die Herausforderungen der kommenden Tage vorbereiten.

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