Aryna Sabalenka spricht über Rivalität und Motivation unter den Top 3 der WTA

Aryna Sabalenka verteidigt erfolgreich ihren Titel beim Madrid Open, nachdem sie Elena Rybakina im Halbfinale am 2. April bezwang.

by Faruk Imamovic
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Aryna Sabalenka spricht über Rivalität und Motivation unter den Top 3 der WTA
© Getty Images/Matthew Stockman

Aryna Sabalenka verteidigt erfolgreich ihren Titel beim Madrid Open, nachdem sie Elena Rybakina im Halbfinale am 2. April bezwang. Das Match gegen die Nummer 4 der Welt, Rybakina, entwickelte sich zu einem der spannendsten Duelle des Turniers 2024.

Rückblick auf ein spannendes Match

Rybakina, die Sabalenka zuvor in diesem Jahr bei den Brisbane International deutlich geschlagen hatte, startete stark in das Match in Madrid. Sie nahm Sabalenka zweimal den Aufschlag ab und gewann den ersten Satz mühelos.

Im zweiten Satz stand Rybakina kurz davor, das Match für sich zu entscheiden, als sie für den Matchgewinn aufschlug. Doch die Australian Open-Siegerin Sabalenka bewies unglaubliche Resilienz, schaffte das Break und gewann den zweiten Satz, um das Match in den Entscheidungssatz zu zwingen.

Im dritten Satz lieferten sich die beiden Kontrahentinnen einen ausgeglichenen Schlagabtausch, der in einem Tiebreak gipfelte. Sabalenka nutzte ihren vierten Matchball, um das Spiel mit 1-6, 7-5, 7-6 (5) für sich zu entscheiden.

Sie trifft nun im Finale des Madrid Open 2024 auf die topgesetzte Iga Swiatek.

Rivalität und Motivation unter den Topspielerinnen

Nach ihrem Sieg wurde Sabalenka gefragt, wie sie die Rivalität zwischen ihr, Swiatek und Rybakina einschätzt, die alle das Halbfinale des WTA 1000-Turniers erreicht hatten.

In ihrer Pressekonferenz nach dem Match äußerte sich die Weißrussin über den Wettbewerb zwischen den "Big 3" der WTA, der sie motiviert und dazu anspornt, ihr Niveau zu steigern. Die 25-jährige Sabalenka gab zu, dass sie in den letzten Turnieren nicht ihre beste Leistung gezeigt hatte und hoffte, ihre Form aus Madrid in die kommenden Veranstaltungen mitnehmen zu können.

„Ich mag es, dass sie uns als Big3 bezeichnen. Ich fühle, dass wir uns auf gewisse Weise gegenseitig motivieren. Manchmal machen wir uns das Leben schwer, aber gleichzeitig hilft uns das, uns zu verbessern und weiter hart zu arbeiten, immer auf der Suche nach neuen Ansätzen.

Jetzt war ich nur für ein paar Turniere weg, also werden wir sehen, wie sich alles entwickelt. Dies war nur ein spezifisches Turnier. Ich hoffe, die Saison setzt sich auf diesem Weg fort und wir werden wieder die Big3“, sagte Sabalenka.

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