Iga Swiatek besiegt Sabalenka im Finale des Madrid Open

Iga Swiatek hat ihre Niederlage aus dem Vorjahresfinale gegen Aryna Sabalenka wettgemacht und am Samstag nach einem dramatischen Tiebreak im dritten Satz das Madrid Open gewonnen.

by Faruk Imamovic
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Iga Swiatek besiegt Sabalenka im Finale des Madrid Open
© Getty Images/Clive Brunskill

Iga Swiatek hat ihre Niederlage aus dem Vorjahresfinale gegen Aryna Sabalenka wettgemacht und am Samstag nach einem dramatischen Tiebreak im dritten Satz das Madrid Open gewonnen. Dieser Sieg markiert den 20. Titel in ihrer Karriere und den dritten in dieser Saison.

Die Weltranglistenerste aus Polen wird später diesen Monat als zweifache Titelverteidigerin beim French Open antreten.

Ein hart umkämpftes Match

Das Finale, das länger als drei Stunden dauerte, stellte die Ausdauer und das Können beider Spielerinnen auf die Probe.

Swiatek, die drei Matchbälle abwehrte, verbesserte ihr direktes Duell mit Sabalenka auf 7:3. Nach einem langen Ball von Sabalenka zum Matchende brach Swiatek erschöpft auf dem roten Sandplatz zusammen. Das Match dauerte 3 Stunden und 11 Minuten und war damit das längste WTA-Finale des Jahres 2024.

Beide Spielerinnen durchbrachen jeweils fünfmal den Aufschlag der Gegnerin. Swiatek äußerte sich nach dem Match begeistert über die Qualität des Spiels: „Wer wird jetzt noch sagen, dass Frauen-Tennis langweilig ist?“, fragte sie und fügte hinzu: „Auch ein großes Lob an Aryna, denn wir beide haben heute unglaublichen Einsatz gezeigt.“ Sabalenka, die zweimalige Gewinnerin der Australian Open, hatte Swiatek im Vorjahr in Madrid in drei Sätzen geschlagen – es war ihr erster Sieg über ihre Rivalin auf Sand.

Sie strebte nach einem rekordgleichen dritten Titel in Madrid. Beim Empfang der Trophäe würdigte Swiatek ihre Kontrahentin: „Es ist immer eine Herausforderung, gegen dich zu spielen, also danke, dass du mich motivierst und dazu zwingst, eine bessere Spielerin zu sein“, sagte sie zu Sabalenka.

Die Spannung in Madrid ist damit noch nicht vorbei: Am Sonntag steht das Finale der Männer zwischen Andrey Rublev und Felix Auger-Aliassime an. Das Turnier hat bereits gezeigt, dass es sowohl bei den Damen als auch bei den Herren hochklassiges Tennis zu bieten hat.

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