Iga Swiatek festigt ihre Vorherrschaft bei den French Open

Iga Swiatek dominiert erneut Roland Garros

by Faruk Imamovic
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Iga Swiatek festigt ihre Vorherrschaft bei den French Open
© Getty Images/Clive Brunskill

Bei den diesjährigen French Open hat Iga Swiatek einmal mehr ihre Klasse unter Beweis gestellt. Die 23-jährige Polin verteidigte erfolgreich ihren Titel und baute ihre Führung in der Weltrangliste deutlich aus, nachdem ihre engste Verfolgerin überraschend früh aus dem Turnier ausschied.

Swiatek, die bereits zum vierten Mal in Paris triumphierte, bleibt mit 11.695 Punkten unangefochten an der Spitze. Ihr Vorsprung auf die neue Nummer zwei der Welt, Coco Gauff, beträgt beeindruckende 3.707 Punkte. Gauff erreichte das Halbfinale und verbesserte sich um 350 Punkte, während Aryna Sabalenka, die im Viertelfinale gegen Mirra Andreeva ausschied, 350 Punkte einbüßte und auf den dritten Platz abrutschte.

Neue Gesichter und bedeutende Veränderungen in den Top 20

Ein bemerkenswerter Aufstieg gelang Jasmine Paolini, die als Finalistin der French Open sensationell in die Top 10 vorstieß. Die Italienerin, die zuvor beim Dubai Tennis Championships ihren ersten Einzug in die Top 20 feierte, verbesserte sich um weitere acht Plätze und erreicht damit mit Platz sieben eine neue Karrierehöchstposition.

Auch außerhalb der Top 10 gab es bedeutende Verschiebungen. Marta Kostyuk stieg um drei Plätze auf Rang 17, während die Amerikanerin Emma Navarro durch ihren Einzug in die vierte Runde in Paris erstmals in die Top 20 aufstieg und nun auf Platz 20 geführt wird.

Beatriz Haddad Maia, die im vergangenen Jahr das Halbfinale erreichte, musste sich diesmal bereits in der ersten Runde geschlagen geben und fiel auf den 20. Platz zurück. Mirra Andreeva, die ebenfalls das Halbfinale erreichte, machte einen Sprung von 15 Plätzen nach oben und steht nun auf einem Karrierehoch von Platz 23.

Unter den weiteren Aufsteigern ragt Katy Volynets heraus, die sich nach ihrer Qualifikation und dem Erreichen der zweiten Runde um 31 Plätze auf Rang 77 verbesserte. Olga Danilovic aus Serbien machte ebenfalls einen Sprung von 31 Plätzen und erreicht mit Platz 107 fast die Top 100, nachdem sie das Viertelfinale erreicht hatte.

Währenddessen musste die letztjährige Finalistin Karolina Muchova aufgrund einer Nichtteilnahme einen Rückfall von 19 Plätzen auf Position 35 hinnehmen, und Sloane Stephens fiel um zwölf Plätze auf Rang 47 zurück.

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