Johanna Konta sieht Iga Swiatek als zukünftige Wimbledon-Siegerin

Die Zukunftsaussichten einer Weltklassespielerin

by Faruk Imamovic
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Johanna Konta sieht Iga Swiatek als zukünftige Wimbledon-Siegerin
© Getty Images/Clive Brunskill

Laut Johanna Konta, ehemalige Nummer 4 der Welt und Halbfinalistin in Wimbledon, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Iga Swiatek in Wimbledon triumphiert. Die ehemalige britische Nummer 1 sieht in der Polin eine führende Anwärterin auf den prestigeträchtigen Venus Rosewater Dish.

"Ich denke, sie wird versuchen, es wie bei jedem Turnier, an dem sie teilnimmt, Spiel für Spiel zu nehmen", sagte Konta während eines 'Pickleball Slam'-Events in London. "Ich glaube, es ist nur eine Frage der Zeit – sie wird irgendwann in Wimbledon gewinnen.

Wenn nicht dieses Jahr, dann vielleicht nächstes Jahr oder das Jahr danach." Swiatek, die jüngst Roland Garros gewann, hat in dieser Saison bereits mehrere Titel auf WTA 1000-Niveau geholt, was ihre Dominanz im Damen-Tennis unterstreicht.

Konta betont, dass Swiateks größte Stärke ihre Fähigkeit sei, kontinuierlich Verbesserungen zu erzielen, trotz des Drucks, der durch die Konkurrenz entsteht.

Dominanz und Druckbewältigung

Besonders prägend war laut Konta Swiateks epischer Zweitrundensieg gegen Naomi Osaka bei den French Open, wo sie einen Matchball abwehrte.

Dieser Sieg habe geholfen, Nerven zu beruhigen und den Druck für den Rest des Turniers zu managen. "Was Iga so unglaublich gut macht, ist ihre kontinuierliche Verbesserung, während sie an der Spitze steht", fügt Konta hinzu.

"Sie hat sich als Spielerin weiterentwickelt, zeigt Reife auf dem Platz und konnte so ihre Dominanz bewahren – das ist ziemlich einzigartig im Damen-Tennis." Die Dominanz Swiateks ist in der Tat bemerkenswert und Konta vergleicht ihre Leistungen mit denen anderer Tennisspielerinnen wie Angie Kerber und Caroline Wozniacki, die ebenfalls in kritischen Momenten ihrer Karriere Großes geleistet haben.

Diese Erfahrungen in frühen Runden großer Turniere zu machen, sei nicht ungewöhnlich, aber sehr vorteilhaft, um Nervosität abzubauen, die in Grand Slams unvermeidlich ist. Konta schließt mit den Worten: "Sie wird nur noch besser und besser."

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