Coco Gauff scheitert erneut in der vierten Runde von Wimbledon

Enttäuschung auf dem Centre Court: Gauffs frühes Aus bei Wimbledon

by Faruk Imamovic
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Coco Gauff scheitert erneut in der vierten Runde von Wimbledon
© Getty Images/Clive Brunskill

Coco Gauff, die US Open-Siegerin und Nummer 2 der Setzliste, musste eine bittere Niederlage auf dem Centre Court von Wimbledon hinnehmen. Im amerikanischen Duell unterlag sie Emma Navarro mit 6-4, 6-3. Trotz der Anfeuerungen und taktischen Hinweise ihres Trainers Brad Gilbert aus der Box fand Gauff keine Lösung, um das Blatt zu wenden.

"Wir hatten einen Plan, aber es funktionierte einfach nicht. Ich frage nicht immer nach Rat, aber heute war so ein Moment, wo ich keine Antworten mehr hatte", gestand Gauff nach dem Match. Die 20-jährige Gauff, die bereits als 15-Jährige für Furore in Wimbledon sorgte, indem sie als jüngste Qualifikantin der Turniergeschichte Venus Williams schlug, hat seitdem ihr damaliges Ergebnis nicht verbessern können.

Trotz Erfolgen bei anderen Grand-Slam-Turnieren bleibt die vierte Runde in Wimbledon ihre Hürde, die es zu überwinden gilt.

Navarro zeigt Stärke, Topspielerinnen scheiden aus

Emma Navarro, die Nummer 19 der Setzliste und Gewinnerin der NCAA-Meisterschaften, zeigte sich von ihrer besten Seite.

"Ich habe aggressiv gespielt. Coco ist natürlich eine unglaubliche Spielerin, aber ich wollte ihr Spiel mit meinem Druck begegnen, und das hat funktioniert", erklärte Navarro, die zum ersten Mal in ihrer Karriere das Viertelfinale eines Grand Slams erreicht.

Navarros nächste Gegnerin ist die kürzlich bei den French Open unterlegene Jasmine Paolini, während die Wimbledon-Meisterin von 2022, Elena Rybakina, ebenfalls weiterhin im Turnier vertreten ist. In einem Jahr, in dem bereits die Topgesetzten wie Iga Swiatek, Aryna Sabalenka und Marketa Vondrousova früh ausschieden, bleibt das Damenfeld überraschend offen.

Für Gauff endete das Turnier erneut mit einer Enttäuschung, gekennzeichnet durch eine hohe Anzahl an ungezwungenen Fehlern, insbesondere bei ihrer Vorhand, die als ihre Schwäche gilt. "Ich habe die Fähigkeit, mein Spiel zu steigern, wenn meine Gegnerinnen gut spielen, aber heute konnte ich das nicht umsetzen", reflektierte Gauff.

Sie betonte, dass die Abstimmung mit ihrem Team nicht optimal war, doch letztlich sieht sie die Verantwortung bei sich: "Es ist niemandes Fehler außer meinem. Ich bin die Spielerin dort draußen."

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