"Es waren verrückte Tage": Jessica Pegula nach ihrem US Open-Lauf

by Faruk Imamovic
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"Es waren verrückte Tage": Jessica Pegula nach ihrem US Open-Lauf
© TheTennisLetter/X/Fair Use

Jessica Pegula, die sich beim diesjährigen US Open in New York in die Herzen der Fans spielte, hat zugegeben, dass es eine Weile dauern wird, bis sie ihre Erfolge voll und ganz würdigen kann. Nach ihrem beeindruckenden Lauf bei ihrem Heim-Grand-Slam zeigte sich Pegula jedoch selbstkritisch und sah das Glas eher als "halb leer".

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Ein Durchbruch bei den US Open

Die 30-jährige Amerikanerin feierte bei den diesjährigen US Open den größten Erfolg ihrer Karriere. Nach sechs Viertelfinal-Teilnahmen bei Grand-Slam-Turnieren gelang ihr endlich der Sprung ins Halbfinale, als sie die Weltranglistenerste Iga Swiatek besiegte. Dieser Triumph markierte den bisherigen Höhepunkt ihrer Karriere.

Doch Pegula schaffte es, noch einen Schritt weiter zu gehen: Mit einem umkämpften Dreisatz-Sieg über Karolina Muchova zog sie ins Finale ein. In ihrem ersten Grand-Slam-Endspiel unterlag sie jedoch Aryna Sabalenka in zwei Sätzen.

Trotz ihres historischen Laufs zeigte sich Pegula nach dem Finale nicht ganz zufrieden: „Ich bin gerade einfach nur genervt, dass ich verloren habe, und alle sagen: ‚Herzlichen Glückwunsch, tolles Turnier.‘ Und ich denke mir nur, ‚Eh, was auch immer‘“, sagte sie scherzhaft.

Reflexion nach einer langen Turnierphase

Obwohl Pegula noch von der Niederlage enttäuscht war, gestand sie, dass sie nach etwas Abstand ihre Erfolge besser schätzen werde. „Ich bin mir sicher, dass ich nach einer Weile alles ein bisschen mehr zu schätzen weiß und darauf zurückblicken kann“, erklärte sie. „Es waren einfach ein paar verrückte Tage, und ich hoffe, dass ich jetzt ein wenig Zeit habe, um mich zu entspannen.“

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Pegula fügte hinzu, dass ihr Selbstvertrauen in den kommenden Stunden wahrscheinlich zurückkehren werde. „Nicht einmal unbedingt wegen des Turniers – ich wollte einfach nur dieses Match gewinnen. Jetzt gehen mir die Dinge durch den Kopf, die ich besser hätte machen können.“

Trotzdem betrachtet Pegula das Turnier als Meilenstein in ihrer Karriere. „Ich habe immer wieder Viertelfinals erreicht, aber konnte ich auch ein Halbfinale schaffen? Und kann ich wirklich um einen Grand Slam mitspielen?“ Mit dem Erreichen des Endspiels hat sie diese Frage für sich beantwortet.

Pegula bleibt optimistisch und reflektiert: „Ich habe gegen großartige Spielerinnen verloren, die fast immer das Turnier gewonnen haben. Mein Niveau war dicht dran. Dieses Jahr habe ich den Moment vielleicht besser bewältigt – mit einem anderen Blickwinkel.“

Jessica Pegula Us Open
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