Gauff gegen Swiatek: Duell um Rang zwei bei den Madrid Open

by Faruk Imamovic
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Gauff gegen Swiatek: Duell um Rang zwei bei den Madrid Open
© BenoitMaylin/X/Fair Use

Coco Gauff und Iga Swiatek stehen sich erneut gegenüber – diesmal im Halbfinale der Madrid Open. Iga erreichte diese Runde mit einem kämpferischen 0:6, 6:3, 6:2-Sieg über Madison Keys. Gauff setzte sich zuvor souverän mit 7:5, 6:1 gegen Mirra Andreeva durch. Für die beiden Grand-Slam-Siegerinnen ist es bereits das 15. Duell. Zwar führt Iga mit 11:3 Siegen, doch Coco hat die letzten beiden Begegnungen für sich entschieden – zuletzt bei den WTA-Finals 2024 und im Januar beim United Cup.

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Iga will nun nicht nur ins Finale der Caja Mágica einziehen, sondern auch die Kontrolle über diese Rivalität zurückerlangen. Nach zwei Finalteilnahmen in Folge in Madrid strebt die Polin ihren dritten Anlauf in Serie an – mit dem klaren Ziel, ihren Titel zu verteidigen.

Ranking-Druck und nationale Bedeutung

Für beide Spielerinnen geht es in Madrid um mehr als nur sportliches Prestige. Iga startete als Weltranglisten-Zweite ins Turnier – mit 1.000 Punkten im Gepäck, die es zu verteidigen galt. Coco hingegen hatte nur Punkte für das Achtelfinale zu verlieren. Die Ausgangslage war klar: Gauff und ihre Landsfrau Jessica Pegula hätten Iga im Ranking überholen können.

Pegula schied jedoch überraschend früh gegen Moyuka Uchijima aus und bleibt bei 6.273 Punkten. Gauffs Viertelfinal-Erfolg spülte sie auf 6.343 Punkte – damit wird sie am kommenden Montag sicher wieder US-Nummer eins sein, unabhängig vom weiteren Turnierverlauf.

Swiatek steht aktuell bei 6.773 Punkten – trotz Punktverlusten noch klar auf Rang zwei. Coco könnte sie nur überholen, wenn sie das Turnier gewinnt. Ein Finaleinzug allein reicht nicht: Dann hätte sie 6.603 Punkte, was nicht genügt. Ein Turniersieg hingegen würde sie auf 6.953 Punkte bringen und vor Swiatek schieben.

Swiatek wiederum kann ihren Platz mit einem Sieg im Halbfinale festigen. Ein Finaleinzug brächte ihr 7.033 Punkte, die Titelverteidigung gar 7.383. Doch an der Spitze bleibt Aryna Sabalenka, deren 10.333 Punkte vor dem Viertelfinale für sich sprechen. Mit einem weiteren Titelgewinn könnte sie auf über 11.000 Zähler kommen.

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