Emma Raducanu erreicht Runde drei beim WTA-Turnier in Rom

by Faruk Imamovic
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Emma Raducanu erreicht Runde drei beim WTA-Turnier in Rom
© TennisWPHQ/X/Fair Use

Emma Raducanu hat beim WTA-Turnier in Rom einen wichtigen Schritt gemacht. Die 22-Jährige bezwang die Schweizerin Jil Teichmann klar mit 6:2, 6:2 und steht damit zum zweiten Mal in ihrer Karriere in der dritten Runde eines WTA-1000-Sandplatzturniers. Bereits 2022 erreichte sie dieses Stadium in Madrid.

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Obwohl Raducanu bislang nur fünf Hauptfeldauftritte bei den Sandplatzturnieren in Madrid und Rom vorweisen kann, fällt ihre Bewegung auf dem Platz positiv auf. Die frühere Wimbledon-Siegerin Marion Bartoli beobachtete: „Ich finde, sie bewegt sich besser – und das ist auf Sand entscheidend. Du rutschst ständig und brauchst kräftige Beine. Ihre Muskulatur im Unterkörper zeigt, dass sie im Fitnessstudio hart gearbeitet hat.“

Emma hatte sich nach Miami eine Auszeit genommen, um sich gezielt auf die Sand- und Rasensaison vorzubereiten. Die körperliche Entwicklung scheint sich nun auszuzahlen.

Coachinglösung vorerst auf Zeit

Seit dem Turnier in Miami wird Emma interimsmäßig von Mark Petchey betreut, unterstützt von ihrer langjährigen Mentorin Jane Donoghue. Beide saßen in Rom in ihrer Box. Petchey kann das Traineramt derzeit jedoch nicht dauerhaft ausüben, da er als TV-Kommentator tätig ist.

Bartoli sieht in diesem Team dennoch eine gute Lösung: „Emma sucht wahrscheinlich keinen zu technischen Trainer. Wenn sie technisch arbeiten möchte, braucht sie jemanden, der täglich auf dem Platz ist. Im Moment scheint sie eher jemanden zu wollen, der ihr taktische Hinweise gibt – was Mark definitiv kann.“

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Gegen Teichmann war Emma gezwungen, sich taktisch neu zu positionieren. „Wenn du so jemanden wie Mark an deiner Seite hast, hilft das enorm, Stress abzubauen“, sagte Bartoli. Auffällig sei zudem Raducanus Blickkontakt zur Box: „Das zeigt Vertrauen – und das ist die Basis für jede erfolgreiche Zusammenarbeit.“

Ob diese Konstellation langfristig bestehen bleibt, ist offen. Klar ist jedoch: Raducanu wirkt stabiler – körperlich wie mental.

Emma Raducanu
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