Aryna Sabalenka geht mit großem Selbstvertrauen in die French Open und beschreibt sich vor ihrem ersten Match als so stark wie nie zuvor auf Sand. Nach ihrem WTA-1000-Triumph in Madrid und dem Finale in Stuttgart sieht sich die Nummer eins der Welt bestens vorbereitet – trotz der Viertelfinal-Niederlage gegen Zheng Qinwen bei den Italian Open.
Neue Stärke auf Sand und klare Ziele
In der Pressekonferenz vor dem Turnier betonte Sabalenka: „Ich denke, ich habe mich im Laufe der Jahre sehr verbessert. Heute fühle ich mich körperlich, mental und auch spielerisch bereit, auf Sand zu spielen. Ja, ich fühle mich definitiv stärker als je zuvor.“
Ihre Vorbereitung unterscheidet sich dabei nicht wesentlich von früher, auch die Weltranglistenführung hat für sie keinen Einfluss: „Ehrlich gesagt spielt das Ranking bei den großen Turnieren keine Rolle mehr. Es passieren so viele verrückte Überraschungen – da zählt die Nummer eins wenig.“ Sabalenka konzentriert sich voll auf ihr Spiel und ist fest entschlossen, endlich auch in Paris den großen Coup zu landen: „Ich hoffe wirklich, dass dies das Jahr wird, in dem ich auf Sand richtig stolz auf mich sein kann.“
Trophäenjagd als oberstes Ziel
Obwohl Sabalenka bereits auf Hartplatz Grand Slams gewonnen hat – zwei Mal in Australien, einmal in den USA – fehlt ihr in Paris noch ein Finaleinzug. Ihr bestes Resultat bei den French Open ist das Halbfinale 2023. Trotzdem blickt sie nur nach vorn: „An diesem Punkt meiner Karriere geht es nur noch darum, die Titel zu holen, die großen Trophäen. Ich setze mir ganz bewusst sehr hohe Ziele. Im Finale zu stehen reicht mir nicht, denn verlieren im Endspiel fühlt sich schrecklich an – das will ich nicht mehr.“
Sabalenka trifft zum Auftakt auf Kamilla Rakhimova. Ihre Bezwingerin aus Rom, Zheng Qinwen, könnte ihr im Viertelfinale erneut begegnen. Trotz eines Vorsprungs von fast 4000 Punkten auf Coco Gauff genießt Sabalenka es, von anderen gejagt zu werden: „Ich liebe das wirklich. Zu wissen, dass jemand hinter mir her ist, motiviert mich zusätzlich. Ich nehme das als Herausforderung, die mich antreibt, in entscheidenden Momenten zu bestehen.“
