Coco Gauff kämpft sich in Paris ins Halbfinale

by Faruk Imamovic
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Coco Gauff kämpft sich in Paris ins Halbfinale
© rolandgarros/X/Fair Use

Coco Gauff hat sich mit einem hart erkämpften Sieg gegen Madison Keys zum dritten Mal ins Halbfinale der French Open gespielt. Die Weltranglistenzweite setzte sich auf dem Court Philippe-Chatrier mit 6:7(6), 6:4, 6:1 durch. Es war ihr zehnter Sieg gegen eine Top-10-Spielerin bei einem Grand Slam – das schaffte zuletzt Serena Williams in so jungen Jahren.

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Mit nur 21 Jahren und 73 Tagen ist Gauff nun die jüngste US-Amerikanerin in der Open Era mit 25 Siegen in Roland Garros. Zudem ist sie die erste Amerikanerin seit Andrea Jaeger 1982, die zweimal in Folge das Halbfinale in Paris erreicht hat.

Trotz der beeindruckenden Zahlen sprach Tennislegende Chris Evert nach dem Match auf TNT Sports auch kritische Töne an. „Das war ein nervöses Match. Beide haben ihr Spiel im ersten und zweiten Satz nicht gefunden“, sagte Evert. „Sie waren mutig, kämpferisch – aber Coco hat es im dritten Satz geschafft.“

Evert erkennt Stärken – und Schwächen

Evert lobte besonders Gauffs mentale Stärke: „Sie ist eine Kämpferin. Das war sie schon mit 15. Sie gibt nie auf, hat ein gutes Herz auf dem Platz.“ Dennoch sei es kein Match auf Top-Niveau gewesen: „Es gab fast dreimal so viele unerzwungene Fehler wie direkte Punkte. Sie spielen nicht ihr bestes Tennis. Es ist das Viertelfinale eines Grand Slams – sie sind nicht konstant.“

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Über Gauffs Gegnerin meinte sie: „Madi ist sicher enttäuscht. Sie hatte ihre Chancen. Aber am Ende war Gauff mental die Stärkere.“

In der Vorschau auf das Halbfinale gegen Mirra Andreeva oder Lois Boisson bleibt offen, ob Gauff erneut Nervenstärke zeigt – und ob sie das Spielniveau findet, das für den Titel nötig ist.

Coco Gauff
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