Gauff gewinnt zweites Grand Slam Finale gegen Sabalenka in Paris

by Faruk Imamovic
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Gauff gewinnt zweites Grand Slam Finale gegen Sabalenka in Paris
© CocoGauff/X/Fair Use

Coco Gauff hat sich mit einer beeindruckenden Leistung den Titel bei den French Open 2025 gesichert. In einem umkämpften Finale setzte sie sich gegen Aryna Sabalenka mit 6:7 (5:7), 6:2, 6:4 durch – und musste sich danach ungewöhnlicher Kritik stellen. Sabalenka erklärte nach der Partie, dass Iga Swiatek das Endspiel „gewonnen hätte“, wenn sie es erreicht hätte. Coco reagierte gelassen, aber bestimmt: „Ich stimme dem nicht zu. Ich sitze ja hier“ – begleitet von einem Lachen.

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Sabalenka, die im Halbfinale Swiatek bezwungen hatte, nannte das Finale rückblickend „das schlechteste, das ich je gespielt habe“. Die Zahlen bestätigen ihre Einschätzung: 70 unerzwungene Fehler standen am Ende auf ihrer Seite, doppelt so viele wie bei Coco. Trotz dieser Schwächen sprach die Weltranglistenerste Swiatek rückblickend die Favoritenrolle zu: „Wenn Iga mich an einem anderen Tag besiegt hätte, denke ich, dass sie heute rausgegangen wäre und gewonnen hätte.“

Gauff verweist auf eigene Erfolge

Coco wollte diese Darstellung nicht stehen lassen. Sie erinnerte daran, dass sie Swiatek zuletzt drei Mal in Folge geschlagen hat – zuletzt deutlich mit 6:1, 6:1 in Madrid. Auch bei der United Cup und den WTA Finals setzte sie sich jeweils durch. „Kein Schatten auf Iga, aber ich denke nicht, dass das eine faire Aussage ist. Es kann einfach alles passieren“, sagte die 20-Jährige.

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Sie betonte außerdem, dass Sabalenka nach ihrer starken Form in den Wochen zuvor als Favoritin ins Endspiel gegangen sei. „Sie war Nummer eins der Welt, also war sie die beste Gegnerin, die ich bekommen konnte“, so Gauff. Auf die Frage, wen sie lieber im Finale gehabt hätte, antwortete sie überraschend offen: „Ehrlich gesagt – ich wollte Iga spielen, weil ich fand, Aryna war in so guter Form.“

Mit diesem Sieg feiert Gauff ihren zweiten Grand-Slam-Erfolg nach dem Triumph bei den US Open 2023 – damals ebenfalls gegen Sabalenka. Trotz der Diskussionen nach dem Finale bleibt festzuhalten: Gauff hat erneut bewiesen, dass sie auf der größten Bühne bestehen kann.

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