Swiatek reagiert auf Kritik nach Wimbledon-Finalsieg

by Faruk Imamovic
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Swiatek reagiert auf Kritik nach Wimbledon-Finalsieg
© TheTennisLetter/X/Fair Use

Iga Swiatek hat bei Wimbledon 2025 eindrucksvoll Geschichte geschrieben. Mit einem 6:0, 6:0 gegen Amanda Anisimova holte sich die Polin nicht nur ihren ersten Titel auf dem heiligen Rasen, sondern auch die Aufmerksamkeit der Medien – nicht nur wegen ihrer Leistung. Nach dem Match äußerte sie sich offen zu den Vorwürfen, die in den vergangenen Monaten gegen sie laut geworden waren.

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Sie war wegen eines positiven Dopingtests unter Druck geraten. Später stellte sich heraus, dass ein verunreinigtes Schlafmittel die Ursache war. Auch ihre enge Zusammenarbeit mit Sportpsychologin Daria Abramowicz wurde öffentlich diskutiert – besonders in der polnischen Presse. Swiatek findet dafür klare Worte: „Ich hoffe, sie lassen mich einfach in Ruhe und lassen mich meinen Job machen, denn man sieht ja, dass wir wissen, was wir tun.“

„Ich will einfach nur meinen Job machen“

Swiatek betonte, sie habe genug bewiesen. „Ich weiß, dass die Leute immer mehr wollen, aber das ist mein Prozess, mein Leben, meine Karriere“, erklärte sie. Sie forderte Respekt ein, ohne aggressiv zu wirken. Für sie zähle der Fokus auf sich selbst, auch wenn das nicht immer leicht sei.

Auf die Frage, ob sie überrascht über ihren dominanten Finalsieg war, sagte sie: „‚Schockiert‘ wäre zu viel. Aber ich war überrascht über die Konstanz. Ich wusste, dass ich es kann, aber ich habe wohl nie über drei Wochen hinweg so gut aufgeschlagen.“

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Trotz des Drucks sei es ihr gelungen, das Spiel zu genießen: „Natürlich war ich nervös, das wäre jeder. Aber ich wollte einfach nur meinen Job machen – und das habe ich getan.“

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