Draper und Pegula gewinnen doppelt am Eröffnungstag in New York

by Faruk Imamovic
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Draper und Pegula gewinnen doppelt am Eröffnungstag in New York
© TiebreakClub/X/Fair Use

Der Auftakt des überarbeiteten Mixed-Wettbewerbs bei den US Open brachte ein klares Statement: Jack Draper und Jessica Pegula siegten als topgesetztes Duo 4:2, 4:2 gegen Carlos Alcaraz und Emma Raducanu. Kurz darauf zerlegten sie Mirra Andreeva und Daniil Medvedev 4:1, 4:1 – nur 36 Minuten standen auf der Uhr. Sie gaben bislang kein einziges Mal den Aufschlag ab und treffen nun im Halbfinale auf Iga Swiatek und Casper Ruud.
Die Veranstalter laden heuer acht Teams nach kombinierter Einzelrangliste sowie acht Wildcards ein. Das rückt viele Stars ins Rampenlicht und lässt Doppel-Spezialisten meist außen vor.

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Kurzformate und heißer Streit um das Etikett

In den ersten drei Runden gilt Best-of-Three, jedoch bis vier Spiele (Tiebreak bei 4:4); anstelle eines dritten Satzes entscheidet ein 10-Punkte-Tiebreak. Im Endspiel geht es bis sechs, ebenfalls mit 10-Punkte-Tiebreak. Zudem wird ohne Vorteil gespielt: Bei 40:40 entscheidet der nächste Punkt.
Diese Mischung sorgt für Debatten. Draper sagte auf der Pressekonferenz: „Ja, es würde viel bedeuten zu gewinnen. Natürlich ist es so ein bisschen ein Ausstellungsformat.“ Pegula konterte, lächelnd: „Das sollte er nicht sagen, es ist keine Exhibition. Ihr wisst, was ich meine.“ Draper hielt fest: „Viele nennen es Exhibition und sagen, man solle Spaß haben. Ich mag Gewinnen. Es ist doch gut, zu gewinnen, oder?“ Pegula beruhigte: „Es ist keine Exhibition. Ich weiß, was du sagen willst.“
Auch Karolina Muchová wählte das Wort: „Wir haben eine Exhibition gespielt, und als wir Monate später davon hörten, dachten wir: Warum nicht wieder? Wir hatten in Macau Spaß, und heute auch.“

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Was jetzt zählt

Draper blickt über New York hinaus: „Ich finde es großartig. Wenn ich hier kein Mixed spielen würde, würde ich trainieren. Mir ist es lieber, auf einem großen Court vor Leuten zu spielen. Das schärft den Blick schneller. Es wäre cool, wenn alle Slams das machten.“ Wir sehen ein Format, das Stars bindet, Zuschauer abholt und den Takt hochhält. Für Draper und Pegula geht es nun um den nächsten Schritt.

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