Alex Eala hat binnen zwei Wochen zum zweiten Mal Historisches geschafft: Die 20-Jährige ist die erste Filipina, die ein WTA-Turnier gewinnt. Bei den Guadalajara 125 Open setzte sie sich im Finale gegen die Ungarin Panna Udvardy durch und holte ihren ersten Titel auf diesem Niveau. Die WTA-125-Serie gilt als zweithöchste Stufe im Damentennis, direkt unterhalb der WTA Tour.
Zuvor hatte Eala bereits in New York für Aufsehen gesorgt. Bei den US Open stand sie erstmals im Hauptfeld und gewann gleich ihr Auftaktmatch gegen die an Nummer 14 gesetzte Dänin Clara Tauson mit 6:3, 2:6, 7:6 (13:11). Damit war sie die erste Spielerin von den Philippinen, die ein Einzelmatch in der Hauptrunde eines Grand-Slam-Turniers gewinnen konnte. In Runde zwei musste sie sich dann Cristina Bucsa geschlagen geben.
Titel nach Wildcard in Mexiko
Das frühe Aus in Flushing Meadows öffnete neue Türen. Kurzfristig nahm Eala eine Wildcard für das Turnier in Guadalajara an – eine Entscheidung, die sich auszahlte. Als Nummer zwei der Setzliste gewann sie auf Hartplatz gegen Arianna Hartono, Varvara Lepchenko, Nicole Fossa Huergo und Kayla Day. Im Endspiel gegen Udvardy drehte sie nach schwachem Start die Partie und siegte mit 1:6, 7:5, 6:3.
Mit dem Triumph sammelte sie 125 Weltranglistenpunkte. Zusammen mit den 50 Punkten aus New York steigt sie um 14 Plätze auf Rang 61. Damit liegt sie nur knapp hinter ihrer bisherigen Bestmarke von Platz 56. Auch finanziell zahlt sich ihre Erfolgsserie aus: Für den Titel in Mexiko kassierte sie 15.500 Dollar, ihre Gesamteinnahmen im Jahr 2025 steigen damit auf 876.077 Dollar. Einschließlich des US-Open-Preisgelds von 154.000 Dollar hat sie nun insgesamt über 1,3 Millionen Dollar erspielt.
Ihr bislang größter Zahltag war das Halbfinale in Miami im März, das ihr mehr als 332.000 Dollar einbrachte. Schon bald geht es für Eala weiter: Beim WTA-250-Turnier in São Paulo wird sie als Nummer drei der Setzliste antreten.
