Sabalenka und Swiatek kämpfen um Platz eins zum Jahresende

by Faruk Imamovic
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Sabalenka und Swiatek kämpfen um Platz eins zum Jahresende
© DNyeko/X/Fair Use

Aryna Sabalenka und Iga Swiatek prägen das Damentennis dieser Dekade wie kaum zwei andere Spielerinnen. 2025 war für beide ein Jahr voller Erfolge: Aryna feierte mit dem Triumph bei den US Open den bislang größten Moment ihrer Karriere, während Swiatek in Wimbledon ihren ersten Titel gewann und damit den seltenen Surface Slam komplettierte.

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Beide standen bereits länger an der Spitze der Weltrangliste, aktuell behauptet Aryna den Platz vor Iga. Doch die kommenden Monate versprechen Spannung im Rennen um die Nummer eins zum Jahresende.

Punkte und Chancen im direkten Vergleich

Die US Open brachten keine Veränderungen im Ranking. Aryna verteidigte ihren Titel, Iga schied wie im Vorjahr im Viertelfinale aus. Damit liegt die Belarussin bei 11.225 Punkten, Iga folgt mit 7.933 Punkten und einem Rückstand von 3.292 Zählern. In der Jahreswertung, der WTA Race to Riyadh, ist der Vorsprung kleiner: Sabalenka hat 9.610 Punkte gesammelt, Iga 7.533.

Der Blick auf die zu verteidigenden Punkte zeigt klare Unterschiede. Iga spielte nach den US Open 2024 nur die WTA Finals, wo sie 400 Punkte holte. Zuvor hatte sie wegen einer vorläufigen Sperre nach einem positiven Dopingtest in Cincinnati pausiert. Sabalenka dagegen sammelte 1.615 Punkte im gleichen Zeitraum, darunter 1.000 für den Sieg in Wuhan. Entsprechend hat sie nun deutlich mehr zu verlieren als ihre Rivalin.

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Der Fahrplan bis Saisonende

Beide Spielerinnen sind für die WTA Finals in Riad qualifiziert. Zudem planen sie Starts in Peking und Wuhan. Iga gewann das China Open 2023, während Sabalenka dort noch keinen Titel feiern konnte. In Wuhan will die Weltranglistenerste ihren vierten Triumph in Serie holen, während Swiatek erstmals antritt. Möglich ist auch, dass die Polin noch in Seoul beim Korea Open spielt, wo es 500 Punkte zu gewinnen gibt.

Rechnerisch hat Iga durchaus Chancen, Aryna abzufangen. „Sie hat in der Vergangenheit schon gezeigt, dass sie in der Lage ist, zurückzukommen“, heißt es aus ihrem Umfeld. Entscheidend dürfte sein, ob Sabalenka ihre gewohnte Konstanz hält oder ob Swiatek die Lücke mit starken Ergebnissen schließen kann. Klar ist: Der Kampf um die Nummer eins bleibt bis zum letzten Turnier offen.

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