Aryna Sabalenka, aktuelle Nummer eins der Welt und US-Open-Siegerin, hat in einem Interview verraten, welche Rivalinnen ihr die größten Schwierigkeiten bereiten. „Coco, Iga, diese beiden bringen für mich physisch die größte Herausforderung“, sagte die 27-Jährige im Jay Shetty Podcast.
Sabalenka verteidigte in New York erfolgreich ihren Titel, nachdem sie Amanda Anisimova im Finale klar geschlagen hatte. Damit reiht sie sich in das Trio ein, das derzeit das Damentennis dominiert: Iga Swiatek, Coco Gauff und Sabalenka selbst. Jede von ihnen konnte 2025 einen Grand Slam gewinnen – Swiatek triumphierte in Wimbledon, Gauff in Paris gegen Sabalenka.
Die Belarussin traf bereits 24 Mal auf Swiatek und Gauff. Gegen die Polin steht die Bilanz bei 5:8, allerdings gewann Sabalenka die letzten beiden Duelle. Gegen Gauff liegt sie knapp mit 5:6 zurück, darunter das verlorene French-Open-Finale in diesem Jahr.
Physische und mentale Belastung
Sabalenka erklärte, was die Partien gegen ihre beiden Hauptgegnerinnen so fordernd macht: „Sie bewegen sich wirklich großartig. Manchmal baust du einen Punkt auf und gegen andere Spielerinnen wäre der Schlag ein Winner. Gegen sie musst du den Punkt noch einmal aufbauen.“
Für sie sei es daher eine doppelte Prüfung: „Physisch und mental ist es nicht einfach, stark zu bleiben und bereit zu sein, dass der Ball jedes Mal zurückkommt. Man muss körperlich sehr stark sein, um diese Intensität auszuhalten.“
Auf die Frage, wer ihr mental die größte Herausforderung sei, wollte Sabalenka keine einzelne Spielerin nennen. „Ich kann keine auswählen. Wissen Sie warum? Weil jede schwer zu spielen ist. Jede bringt andere Herausforderungen. Es wäre nicht richtig zu sagen: ‘Okay, sie ist die Härteste’, weil man dann die anderen unterschätzt.“
Blick auf die kommenden Turniere
Nach ihrem Erfolg in New York richtet Sabalenka den Fokus auf Asien. Sie wird bei den WTA-1000-Turnieren in Peking und Wuhan aufschlagen, bevor im Herbst die WTA Finals anstehen. Mit Swiatek und Gauff wird sie auch dort höchstwahrscheinlich auf ihre größten Konkurrentinnen treffen.
